Swingbo

Das Swingbo galt kurze Zeit als Kultsportgerät unter den Snowboardern und Skifahrern. Mittlerweile ist es etwas ruhiger um diese Sportart geworden, was aber nicht bedeutet, dass nicht noch zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland und auch im benachbarten Österreich stattfinden, um sich mit dem Swingbo zu messen. Es war auch eine Zeit lang unter dem Begriff Fuzzyboard bekannt, dass technisch verbessert wurde. Man entfernte die Finne und die Ski wurden entsprechend verlängert. Hier setzte sich die Größe von rund 165 cm durch.

Das Swingbo stellte auf Dauer keine Alternative dar

Das Swingbo hat Ähnlichkeit mit zwei miteinander verbunden Skiern in der taillierten Ausführung. Verbunden wird das Swingbo mit einem flexiblen Gelenk, das unterhalb der Standplatte platziert wurde. Man hat hierbei quasi ein Skateboard auf die beiden Ski geschnallt. Die Bindung besteht auf diese Weise aus zwei einfachen Gummis, in die man mit den Schuhen einen recht sicheren Halt erreichen kann. So ist es dem Sportler möglich gewesen, die Richtung mit dem Swingbo entsprechend zu ändert. Dies geschieht recht leicht durch die entsprechende Gewichtsverlagerung des Oberkörpers. Allerdings erlaubte es diese Konstruktion nicht, auch einmal höhere Geschwindigkeiten zu fahren. Dies war mit Sicherheitsrisiken verbunden, weshalb sich viele Sportler den doch technisch ausgereifteren Snowboards zuwandten. Daher sind viele Swingbo Geräte von den Pisten verschwunden.

Das Swingbo konnte sich auf dem Markt nicht durchsetzen

Blickt man auf die Weiterentwicklungen in diesem Bereich, stellte das Swingbo keine richtige Alternative zu einem Snow Skate dar. Gerade wenn man aus dem Skisportbereich stammt, wird die Umgewöhnung nicht sonderlich schwer fallen. Doch gerade wenn die Piste nicht präpariert wurde oder sich zusätzlich noch Buckel darauf befinden, ist die Haltung des Gleichgewichts nicht immer einfach. Vielleicht hat auch das viele Sportler davon abgehalten, das Swingbo zu ihren Standard Sportgerät auszuwählen. Die Vielseitigkeit blieb hier auf der Strecke. Nachdem auch die Weiterentwicklung des Fuzzyboards keinen wesentlichen Erfolg brachte, wurden diese Serie und die Entwicklung des Swingbo auf technischer Ebene nicht mehr weiterverfolgt.