Race Board

Bei einem Race Board handelt es sich um ein recht hartes Snowboard, das überwiegend im Rennbereich eingesetzt wird. Man erkennt es an der doch recht kurzen und auch flachen Spitze. Auch die Länge unterscheidet sich von den anderen Boards, denn ein Race Board ist länger. Es kommt natürlich auch darauf an, welche Rennen man grundsätzlich bevorzugt. Das längste Race Board in dieser Serie wird beim Riesenslalom eingesetzt, hier beträgt die Länge zwischen 175 und 185 cm, während es beim einfachen Slalom mit einer Länge von 155 bis 165 cm wesentlich kürzer ist. Dies erklärt sich schon allein durch die unterschiedlichen Radien, die beim Rennen absolviert werden müssen.

Beim Race Board zählt die Geschwindigkeit

Grundsätzlich wird das Race Board nur mit sogenannten Hardboots und der entsprechenden Plattenverbindung gefahren. Das ist wichtig, da hier sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden und da muss eine sehr gute Kontrolle über das Race Board gewährleistet sein. Nichts ist schlimmer, als sein Race Bord nicht mehr kontrollieren zu können. Für Sprünge und Drehungen sind die Race Boards eher ungeeignet, da hier das Brettgewicht zu hoch ist. Will man hingegen gerade Sprünge wagen, wie sie auch im Bereich Boardercross mitunter vorkommen, ist das Race Board hierfür hervorragend geeignet.

Das Race Board in der harten und der weichen Ausführung

Da viele Sportler allerdings die Spezialisierung nicht unbedingt bevorzugten, haben sich die Hersteller umorientiert und bieten das Race Board auch in einer weicheren Ausführung an. Die haben gewisse Ähnlichkeiten in der Verarbeitung und auch in der Verwendung wie die beliebten Freeride Boards. So ist man auf der Piste sehr flexibel und kann seinen Fahrstil entsprechend anpassen und auch seine Fähigkeiten austesten. Diese Flexibilität des Race Board empfinden viele als recht angenehm, da gerade die harten Boards vielen Sportlern Probleme bereiten. Doch durch die Veränderungen an den Race Boards wurden recht leicht neue Möglichkeiten geschaffen.