Wanderhose

Neben der richtigen Ausrüstung ist für eine Berg- oder Wandertour auch die entsprechende Kleidung notwendig. Eine sehr gute Wanderhose zeichnet sich durch ein äußerst angenehmes Tragegefühl aus, schützt vor Nässe, Kälte und Wind und ist vom Material her recht weich. Der flexible Stoff macht jede Bewegung mit und schützt auch bei größter körperlicher Anstrengung vor Schweiß und Nässe. Sollte die Wanderhose doch einmal feucht geworden sein, sorgt das Material für eine sehr schnelle Abtrocknung.

Wanderhosen im Qualitätsvergleich

Die Preise für eine gute Wanderhose variieren sehr. Eine klassische Wanderhose bekommt man im Handel bereits für einen Preis zwischen 50 und 150 Euro. Hochwertigere Modelle, wie die Softshells Wanderhose kann man zwischen 100 und 250 Euro erwerben.

Dieser enorme Preisunterschied hat eine einfache Erklärung: das verwendete Material dieser Wanderhose ist wesentlich teurer. Es ist sehr elastisch, unempfindlich bei Dornen, Ästen oder Felsengestein. Außerdem sind diese Stoffe aufwendig imprägniert und halten bei guter Pflege durchaus einige Strapazen aus. So muss bei einem Regenschauer keine extra Regenhose übergestreift werden. Das Wasser perlt an dieser speziellen Wanderhose einfach und rückstandslos ab. Die Farbpalette ist eher schlicht gehalten und ist meist im Bereich Erdtönen anzusiedeln, doch auch einige farbige Akzente sieht man bei den jüngeren Bergsteiger-Generationen.

Doch nicht nur der Stoff macht die Unterschiede aus. Abhängig vom gewünschten Einsatzzweck gilt es, bei einem Neukauf einer Wanderhose, einiges zu beachten. Wichtig ist hierbei, wie bei allen Kleidungsstücken, der richtige und passende Schnitt. Dieser sorgt für ein angenehmes und nicht belastendes Tragegefühl. Der Stoff einer Wanderhose soll weich und anschmiegsam sein. Es gilt auf genügend Bewegungsfreiheit zu achten. Hierbei sollte man sich mit der entsprechenden Wanderhose bewegen und zum Beispiel einmal Kniebeugen machen. Wenn hierbei nichts zwickt oder einengt, dann ist es die richtige Größe und kann auch größeren Belastungen, wie Steigungen und Felssprüngen, standhalten.

Die Passform sollte verstellbar sein

Eine sehr gute Wanderhose erkennt man auch an einem Beinabschluss, der sich in der Weite mühelos verstellen lässt und in dem Stiefelschaft verankert wird. So können die Hosenbeine nicht nach oben rutschen, es wird außerdem verhindert, dass Schnee oder Nässe eindringen kann. Auch Fehltritte in Bächen oder Bachläufen werden so von der Wanderhose nicht übel genommen. Ist man in den Bergen unterwegs, schützen, einen Einsätze aus abriebfestem Material in den Kniebereichen, vor spitzen Steinen oder Felsen.

Auch der Hosenbund der Wanderhose sollte den Träger beim Bergsteigen nicht einengen. Daher müssen die Einsätze elastisch sein und ein Gürtel den sicheren Halt unterstützen. Gürtelschnallen können beim Tragen des Rucksacks drücken, wenn diese zu üppig bestückt sind. Hosentaschen sind bei einer Wanderhose ein muss. Gerade für Kleinteile sind Schubtaschen oder Beintaschen recht hilfreich. Gesäßtaschen sind in Verbindung mit einem Rucksack an der Wanderhose eher hinderlich, da sie nicht ohne Weiteres erreichbar sind, gerade, wenn man einen Rucksack auf dem Rücken trägt.