Taschenlampe

Auch wenn man seine Wanderungen überwiegend in den Tagesstunden unternimmt, empfiehlt es sich im Rucksack eine Taschenlampe mitzuführen. Nicht selten passiert es, dass man den falschen Wanderweg eingeschlagen hat und den Heimweg nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit schaffen kann. Auch schlechtes Wetter trägt dazu bei, das die Sicht eingeschränkt ist und man sich dann nicht mehr richtig orientieren kann. Da fällt es sicherlich schwer, seinen Kompass oder seine Karte zu lesen. Man kann zu einer kleinen herkömmlichen Taschenlampe zurückgreifen oder aber man nimmt eine Stirnlampe, die schon mit LED-Lichtern ausgestattet ist.

Die Taschenlampe mit LED-Lichtern

Das LED-Licht ist eine echte Alternative, da die Helligkeit wesentlich intensiver ist. Auch der Verbrauch ist hier sehr gering einzuschätzen. So ist bei der LED-Taschenlampe ein Dauereinsatz von mindestens 8 Stunden möglich, während eine herkömmliche Taschenlampe nach 4 bis 5 Stunden seinen Dienst versagt. Natürlich sollte man den Batteriestand vor Beginn der Wanderung noch einmal testen, um die Funktion zu überprüfen. Ist man sich nicht sicher, dann kann man noch einen Pack Ersatzbatterien für die Taschenlampe mitnehmen. Die Taschenlampe mit LED verfügt meist über 7 bis 9 Lämpchen, die in vielen Fällen auch nur 10 bis 20 cm lang sind. Das ist die optimale Größe für unterwegs und bringt im Ernstfall ausreichend Licht.

Die Taschenlampe als Retter für den Notfall

Geht man vom schlimmsten Fall aus, kann man mit einer Taschenlampe, sollte man sich verlaufen oder hilflos sein, auch im Dunkeln durch Lichtsignale auf sich aufmerksam machen. Doch auch für Erkundungen während der Wanderung oder bei Bergaufstiegen hat sich eine Taschenlampe als nützlich erwiesen. Wichtig ist vor allem, dass die Taschenlampe wasserdicht ist oder zumindest etwas Nässe nicht übel nimmt. Schnell ist es passiert, dass man die Taschenlampe auch im Regen einsetzen muss. Hochwertige Taschenlampen verfügen über eine Leuchtweite von bis zu 200 Metern, was mehr als ausreichend ist. Wer möchte, der kann sich auch für einen Lichtstrahl entscheiden, der fokussierbar ist und so punktuell eingesetzt werden kann.

Das Gewicht der Taschenlampe sollte möglichst gering gehalten werden. So muss es nicht unbedingt eine schwere Stabtaschenlampe sein, wie sie von vielen Herstellern angeboten werden. Recht klein und vor allem platzsparend sind die neuen Modelle der Stirnlampen. Diese werden über den Kopf gezogen und leuchten immer genau da hin, wo man seinen Kopf hinbewegt. Dies kann sehr praktisch sein. Auch gerade deshalb, weil man beide Hände frei hat, um vielleicht seinen Kompass oder die Wanderkarte zu halten, um sich wieder orientieren zu können. So kann eine Taschenlampe ein wichtiger Begleiter auf Bergtouren oder Wanderungen sein.