Hochtour

Eine Hochtour ist ein Erlebnis, das nur erfahrenen Bergsteigern vorbehalten bleiben sollte. Wie der Name schon sagt, spielen sich die Hochtouren überwiegend in ganzjährig eisbedeckten Regionen ab. Die Hochtour verlangt vom Teilnehmer einiges ab. Beginnend mit der Schwindelfreiheit ist auch eine gute körperliche Verfassung empfehlenswert. Durch die Höhenlagen kann man nämlich recht schnell gesundheitliche Probleme bekommen. Denn durch die dünner werdende Luft entsteht recht häufig bei nicht akklimatisierten Bergsteigern, die sogenannte Höhenkrankheit. Von Vorteil ist es auch, wenn bereits in niedrigeren Regionen etwas Klettererfahrung gesammelt wurde.

Jeder Bergbegeisterte wird schon einmal von einer Hochtour in den gleichnamigen Hochgebirgen gehört haben. So sind die Anden oder auch das Gebiet rund um den Himalaja dafür gerade besonders geeignet. Hier können Höhen von bis zu 6.000 Metern über dem Meeresspiegel erreicht werden. Die Baislager liegen meist über einer Höhe von 3.000 Meter. Will man hier bergsteigen, muss man sich mit den Begebenheiten auf Gletschern sehr gut auskennen.

Die Orientierung kann etwas eingeschränkt sein, daher ist bei einer Hochtour auf eine besondere Ausrüstung wert zu legen. Aufgrund der Höhe sind die Witterungsverhältnisse auch im Sommer mitunter recht schlecht. Durch die andauernde Schneelage ist zu jeder Jahreszeit mit Lawinenabgängen zu rechnen. Hier gilt es, sich besonders darauf vorzubereiten. Grundlegende Kenntnisse in Lawinenkunde sind zwar nicht zwingend vorgeschrieben, sollten aber aufjedenfall vorhanden sein.

Die richtige Vorbereitung ist bei einer Hochtour sehr wichtig

Möchte man eine Hochtour starten, dann sollte man unbedingt auf entsprechende Ausrüstungsgegenstände achten. Vieles davon hat sich als sehr hilfreich erwiesen. Das eine geeigneter Rucksack mit Isomatte und passende Kleidung dabei sein muss, ist wohl selbstverständlich.

Wegen der Temperaturschwankungen haben sich bei einer Hochtour mehrere Kleidungsstücke übereinander bewährt, die man dann im Zweifelsfall an- oder ausziehen kann. Auch die technischen Gegenstände wie Höhenmesser, GPS System oder entsprechende Wanderkarten zur Orientierung sind ein muss. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man eine Hochtour ohne Bergführer macht. Aufgrund der kalten Witterung darf bei einer Hochtour unter keinen Umständen auch eine richtige Bergsteiger Ausrüstung fehlen. Beginnend mit den zu den Schuhen passenden Steigeisen, benötigt man auch einen Eispickel und Trekking-Stöcke, die praktischerweise höhenverstellbar sein sollen.

Da es ab und zu auch lose Felsbrocken gibt, empfiehlt sich ein Kletterhelm, der den Kopf effektiv schützen kann. Vor Beginn der ersten Hochtour wird Anfängern ein Kurs empfohlen, der sich mit der richtigen Handhabung von Pickel, Schlinge und Haken befasst. Denn die beste Ausrüstung hilft nichts, wenn man nicht weiß, wie man diese einsetzen muss.

Wegen der Gefahren ist auch eine Lawinenausrüstung im Notfall lebensrettend. Diese besteht aus einer Lawinensonde, einer Lawinenschaufel und einem Suchgerät. Auch diverse Karabiner, Seile/Schlingen und ein Brustgeschirr sind dringend erforderlich. So ausgestattet lässt sich eine Hochtour starten.

Eine Hochtour in den heimischen Alpen

Man muss nicht unbedingt erst weit reisen, um an einer Hochtour teilnehmen zu können. Auch in den heimischen Alpen werden Touren angeboten.

Die Schweizer Alpen, speziell die Schweizer 4000er,  sind auch recht beliebt für Hochtouren. Alle Regionen rund um das Matterhorn bieten sich für eine Hochtour an. Auch Österreich bietet sich optimal für kleine Hochtouren an. Entsprechende Touren inklusive Führung werden angeboten von dein einheimischen Bergführern.