Erste Hilfe Set

Natürlich hofft man auf Wanderungen, dass nichts passiert. Trotzdem sollte man auf das eine oder andere kleine „Wehwehchen“ gut vorbereitet sein. Ein entsprechendes Erste Hilfe Set ist daher im Wanderrucksack unerlässlich. Was diese enthalten soll, muss jeder für sich allein entscheiden, doch es gibt grundsätzliche Inhalte, die keinesfalls fehlen sollten.

Was gehört in ein Erste Hilfe Set?

Schnell kommt es vor, dass man sich einen kleinen Kratzer holt, sei es an Ästen oder an scharfen Felskanten. So haben sich mehrere Heftpflaster-Streifen in der Reiseapotheke durchaus bewährt. So verhindert man das Eindringen von Schmutz und Staub und die Blutung kann gestillt werden. Damit das Pflaster gut klebt und auch die Wunde gesäubert werden kann, sollten auch antiseptische Tücher zur Wundreinigung nicht vergessen werden. Diese desinfizierenden Tücher sind meist einzeln verschweißt und nehmen fast keinen Platz in dem Erste Hilfe Set ein.

Selbst wenn man passende Wanderschuhe hat, kann es vorkommen, dass man sich eine Blase läuft. Gerade bei neuen Schuhen ist dies häufiger der Fall. Das macht ein Weiterwandern natürlich recht schwer. Sollte dies passieren, dann ist es gut, wenn das Erste Hilfe Set ein Gel-Blasenpflaster beinhaltet. So kann der entstandene Druck von der wundgescheuerten Stelle genommen werden. Auch wenn die Blase bereits bluten sollte, ist es noch möglich, den Rest des Weges weiterzuwandern. Das Blasenpflaster verbindet sich mit der Haut und sorgt für eine schnelle Wundheilung. Für die Reiseapotheke empfehlen sich mehrere Größen der Blasenpflaster. So ist man für Blasen an der Ferse ebenso gerüstet, wie bei einer Blase am kleinen Zeh. Notfalls kann ein vorhandenes Pflaster auch auseinandergeschnitten werden, doch durch die unterschiedliche Dicke ist der Schutz nicht mehr so gewährleistet.

Hautpflege und Insektenschutz bei Wanderungen

Hautpflege ist auch beim Wandern sehr wichtig. Im Sommer empfiehlt sich ein Sonnenschutz ebenso wie im Winter in höheren Lagen. Ein Sonnenbrand ist nämlich schnell passiert. So entscheidet man sich am besten für eine Sonnencreme in der Reiseapotheke mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Auch die Lippen sollten gegen Austrocknung mit einem Lippenschutzstift geschützt werden. Bei trockener Luft ist auch ein Nasenspray sinnvoll. Dies sollte die Nasenschleimhäute allerdings nur befeuchten und keine abschwellende Wirkung haben. Wer noch Platz in dem Erste Hilfe Set hat, der sollte auch den Insektenschutz nicht außer Acht lassen. Mückenstiche sind lästig, aber sollte es einmal passieren, ist es gut ein kühlendes Gel gegen den Juckreiz in der Reiseapotheke zu haben.

Gerade im Frühjahr und Sommer ist das Thema Zecken aktuell. Davor ist, trotz Impfung, niemand wirklich gefeit. Um die lästigen Biester wieder loszuwerden, sollte man eine Zeckenzange mit sich führen. Auch diese lässt sich leicht in dem Erste Hilfe Set verstauen. Hat man keine Zeckenzange, reicht allerdings auch eine einfache Pinzette. Neben den Zecken ist es mit dieser auch möglich, Dornen oder Splitter aus der Haut zu entfernen.

Das perfekte Erste Hilfe Set - individuell oder als Fertigset

Natürlich darf man auch die persönlichen Medikamente nicht vergessen. Die sollten individuell leicht erreichbar in der Reiseapotheke verstaut werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, packt noch einige Mullbinden, eine Wärmefolie, Einmal Handschuhe und Verbände für den Notfall ein. Man kann sich seine Reiseapotheke selbst zusammenstellen oder aber man besorgt sich aus dem Fachhandel kleine Erste Hilfe Päckchen, die alles Notwendige bereits enthalten.