Waterline

Wer buchstäblich über das Wasser laufen möchte, der kann sich an den Waterlines versuchen. Hier wird, wie der Name schon sagt, die Line über das Wasser gespannt. Dadurch, dass kein fester Untergrund vorhanden ist, ist auch die Möglichkeit, geplant abzusteigen, nicht gegeben. Daher ist das Gehen auf einer der größeren Waterlines eine besondere Herausforderung. Doch es gibt natürlich auch Vorteile. So kann man über dem Wasser besondere Sprünge oder sonstige Schwierigkeiten trainieren, ohne sich bei einem Sturz ernsthaft zu verletzen. Wasser ist nicht so schmerzhaft, wie ein Sturz auf einen festen Untergrund. Allerdings sollte man Erfahrung im Schwimmen besitzen. Bei Stürzen aus einer größeren Höhe kann das Wasser jedoch ebenfalls schmerzhaft sein.

Auf genügend Wassertiefe achten

Auch wenn das Wasser den Aufprall in aller Regel abdämpft, sollten bei der Auswahl der Standorte für die Waterlines auf die Untergründe des Gewässers geachtet werden. Erstens ist eine gewisse Tiefe erforderlich, meist reichen hier 1,50 Meter und außerdem sollte der Gewässergrund, Schlamm, Sand oder Kies aufweisen, so kann einer Verletzung vorgebeugt werden. Bei Sprüngen reicht diese Wassertiefe allerdings nicht aus und sollte wesentlich tiefer sein. Auch Stellen mit seichtem Wasser in Ufernähe sind eher ungeeignet und sollten ebenmäßig tief sein. Wer noch nicht so sicher ist, der kann wichtige Hilfsmittel für die Waterlines verwenden. Hierzu zählen Stangen, Seile oder auch einfache Äste. Notfalls kann einen ein Partner auch auf diese Weise aus dem Gefahrenbereich ziehen und ein gesichertes Gehen ermöglichen.

Stehendes oder lieber fließendes Gewässer?

Es spielt eine entscheidende Rolle, ob die Waterlines über ein stehendes oder aber ein fließendes Gewässer gespannt wird. Beim Blick in die Tiefe kann bei einem fließenden Gewässer leicht der Gleichgewichtssinn beeinträchtigt werden, weil sich der Untergrund bewegt. Die Gefahr der Ablenkung durch die spiegelnde und sich bewegende Wasseroberfläche ist sehr groß und erfordert einiges an Geschick. Doch auch hier tritt der Gewöhnungseffekt ein, und man achtet beim Gehen und Balancieren über die Waterlines nicht mehr so auf den Boden unter einem, sondern richtet den Blick nach vorne.