Slackline Arten

Slacklinen ist eine noch relativ junge Trendsportart. Sie wurde Anfangs der 80er Jahre, wie könnte es anders sein, in den USA entwickelt. Allerdings brauchte es einige Zeit bis es dieser Sport auch über den Atlantik nach Europa geschafft hat. Slacklinen bezeichnet nichts anderes, als das Balancieren auf einem relativ schlaffen und dünnen Band, das zwischen zwei Bäumen gespannt und fixiert wird. Wie ein Zirkuskünster kann man sich darin versuchen, von einer Seite zur anderen gelangen. Dies erfordert einiges an Geschick und Ausdauer. Daher dienen diese Übungen auch gleichzeitig als zusätzliches Training für Kletterer, Kampfsportler oder Skifahrer. Doch es wäre kein richtiger Trend, wenn es auch nicht hier unterschiedliche Slackline-Arten geben würde.

Die 5 Slackline-Arten im Überblick

Zu den wohl bekanntesten Slackline-Arten zählen die Lowlines bzw. die Tricklines. Hier ist das Band zwischen den Bäumen relativ niedrig angebracht und nicht höher als 50 cm. Das Band ist nur mäßig gespannt und der Untergrund wird, gerade für Anfänger, weich gewählt. Meist sieht man darunter Matten, Sand oder Rasen, um einen eventuellen Sturz abfedern zu können. Hier versucht man in erster Linie, sich grundsätzlich einmal auf dem Band zu halten.

Eine weitere der 5 Slackline-Arten ist das Long Lines, bei dem man versuchen muss, eine möglichst große Distanz auf dem Band zu bewältigen. Bei den Rodeo- oder bei den Freestyle-Lines ist das Band entsprechend schlaff gespannt. Hier beschränken sich die Übungen auf das Schwingen, das Surfen oder das Umdrehen auf dem dünnen Seil.

Die zwei schwierigsten Slackline-Arten

Zur Königsdisziplin unter den Slackline-Arten gehören die Highlines. Hierbei wird das Band in einigen hundert Metern Höhe über dem Erdboden angebracht. Dabei ist Körperbeherrschung gefragt und man kann nicht einfach einmal absteigen und auf dem Boden landen. Genau wie bei den Waterlines, ist der Aufbau nur den Profis überlassen, da hier sehr hohe Kräfte walten und es mitunter recht gefährlich werden kann. Die Waterline wird, wie der Name schon vermuten lässt, über eine Wasserfläche gespannt. Bei einem Sturz würde man Bekanntschaft mit dem Wasser machen. Andererseits bietet diese Variante unter den Slackline-Arten auch die Möglichkeit, kontrollierte Abgänge zu trainieren, ohne Schaden zu nehmen.