Lowline & Trickline

Zwei der beliebtesten Slackline Arten sind die Lowlines & Tricklines. Diese sind bereits für Anfänger und Einsteiger geeignet. Doch auch erfahrene Slacker nutzen dies, um das richtige Laufen auf der Line zu erlernen oder neue Tricks zu trainieren. Bei den Lowlines & Tricklines ist das Band nicht sehr hoch über dem Boden gespannt. Man nimmt hier die Faustformel von einer guten Kniehöhe, was in etwa 50cm bis 60 cm entspricht. Dies gibt die Sicherheit, und die Gefahr einer Verletzung bei einem Sturz ist nicht sonderlich hoch. Auch der Aufbau ist dadurch sehr einfach. Es sind keine zusätzlichen Absicherungen der Person nötig. Als Untergrund eignen sich hier besonders Sand, Gras oder einfache Sportmatten. Sollte es beim Training der Lowlines & Tricklines zu einem Gleichgewichtsverlust kommen und man hinunterfallen, wird der Absturz aus dieser geringen Höhe noch einmal gedämpft.

Das Gefühl für die Lowlines & Tricklines bekommen

Man wird gerade als Anfänger erst einmal versuchen müssen, ein Gefühl für das Seil zu bekommen. Gerade bei den ersten Versuchen wird man merken, dass es gar nicht so einfach ist, das Gleichgewicht zu halten. Wer erst mit dem Balancieren beginnt, wird erst einmal versuchen müssen aufrecht zu stehen und auf der Line auch laufen zu können. Profis nutzen die Lowlines & Tricklines dazu, neue Sprünge, Drehungen oder sonstige Kunststücke zu trainieren. Da ist es dann auch nicht weiter tragisch, wenn man einmal hinunterfällt oder eine Übung nicht gleich auf Anhieb gelingt. Ein weiterer Vorteil ist die Länge, es reicht aus, wenn das Seil gerade einmal 1 bis 2 Meter lang ist. Große Entfernungen spielen hier noch keine Rolle.

Trainingsmöglichkeiten gibt es überall

Ein weiterer Vorteil der Lowlines & Tricklines ist, dass man das Band eigentlich überall befestigen kann. Bäume findet man in jedem Park und das dazu passende Befestigungsmaterial eignet sich für jeden Einsatz, ohne dass die Bäume, die man meist dafür auswählt, beschädigt werden. Selbst Kinder beginnen auf diese Weise erste Erfahrungen zu sammeln. Sind die ersten kleinen Erfolge sichtbar, wird auch der Ehrgeiz gefördert, weiterzumachen und immer schwierigere Kunststücke zu versuchen. So gelingt es einem recht einfach, die Herrschaft über das gerade einmal 2,5 cm breite Band zu erreichen. Hat man erst einmal die Sicherheit auf dem Band erreicht, ist alles weitere bei den Lowlines & Tricklines nur noch die Grundlage für die weiteren Arten der Slacklines und man kann seine Fähigkeiten noch weiter ausbauen.