Highline

Die Highlines sind nicht nur sehr beeindruckend und spektakulär, sondern auch recht gefährlich. Von einigen Metern Höhe können sie auch einmal in einer Höhe von mehreren Hundert Metern gespannt sein. Muss man hier abspringen oder kann sein Gleichgewicht nicht mehr halten, dann ist das eine sehr große Gefahr. Hier ist man gezwungen, sein Gleichgewicht halten. Allerdings kommt hier verständlicherweise auch noch eine gewisse Angst hinzu, wenn man unter den Highlines einen tiefen Abgrund vorfindet, der meist nur aus Felsen, Asphalt und Wiesen bzw. Gras besteht. Ein Absturz aus großer Höhe wäre lebensgefährlich, daher wird der Gang auf den Highlines selten ohne Sicherung getätigt. Eine entsprechende Sicherungsschlinge sorgt für eine Abfederung und verhindert den Absturz, sollte man das Gleichgewicht verlieren.

Eine große Belastung für das Material

Man kann sich kaum vorstellen, was hier für Kräfte auf das Material wirken. Da ist das Bandmaterial genauso gefordert, wie das Befestigungsmaterial. Sollte ein Verschleiß auftreten, so ist nicht nur eine schwerwiegende Verletzung zu befürchten, sondern auch das Risiko eines Absturzes enorm. Daher ist eine zusätzliche Sicherung unabdingbar und wird von erfahrenen Herstellern der Highlines berücksichtigt. Ein entsprechender Klettergurt sichert den Läufer ab. Der Klettergurt wird an einer Sicherungsschlinge befestigt und mit einem Kletterseil verbunden. So hat man noch eine Art Hilfsline, die parallel verläuft und einen entsprechend absichert. Gerade bei Kunststücken in schwindelerregender Höhe kann eine Windböe das Gleichgewicht beeinträchtigen, auch ein Fehltritt kann hier gemildert werden.

Beeindruckende Kunststücke in schwindelerregender Höhe

Profis haben bei den Highlines eine große Erfahrung. Atemberaubende Kunststücke werden von diesen in großer Höhe in einer Leichtigkeit dargestellt, als wäre noch ein doppelter Boden vorhanden. Dem gehen aber wochenlange Trainingseinheiten voraus und vor einem Sturz ist man wohl nie gefeit. Highlines dürfen nicht überall gespannt werden, hierfür sind nur ausgewählte Orte geeignet und ausgewiesen. Man kann dies in etwa mit einem Parcour im Hochseilgarten vergleichen, der auch unterschiedliche Highlines anbietet, die allerdings nicht unbedingt so hoch sind, aber einen ersten Eindruck von dieser Klettervariante vermitteln können. Gerade die Gefahr kann einem zu größeren Highlines anspornen und man versucht an seine Grenzen zu gelangen.