Schnappkarabiner

Schnappkarabiner verfügen in der Regel über keine Verschlusssicherung. Sie werden genau da eingesetzt, wo keine dauerhaften Sicherungen von Nöten sind und auch ein schneller Wechsel erforderlich ist. Man bezeichnet den Schnappkarabiner auch häufig als eine Art Materialkarabiner.

Der Schnappkarabiner ist universell einsetzbar

Meist findet man ihn auch in Verbindung mit einer Expressschlinge. Der Name sagt es schon aus, bei einem Schnappkarabiner rastet der Dorn, gespannt durch eine Feder, in die Vorrichtung und verschließt so den Karabiner. Will man ihn wieder öffnen, muss man den Dorn nur wieder nach innen drücken und kann das Kletterseil dort einklemmen oder den Haken wechseln. Da man hier fast immer nur eine Hand zur Verfügung hat, ist dies eine sehr komfortable Möglichkeit einen Schnappkarabiner zu nutzen.

Man findet diese Art auch unter dem Begriff Drahtschnapper in den eingängigen Produktkatalogen. Auch wenn der Schnappkarabiner nicht unbedingt die gleichen sicherheitsrelevanten Aufgaben wie ein Schraubkarabiner verrichten muss, sollte man auch hier auf die Brustlast achten.

Die Größen und Gewichte variieren

Je nach Einsatzbereich gibt es den Schnappkarabiner auch in den unterschiedlichen Größen. Auch die Dicke des Stahls oder des Aluminiums variiert. Letztere überzeugen durch das geringe Gewicht. Bei Werten von knapp 30 Gramm zählen sie in dieser Ausführung eher zu den Leichtgewichten. Teilweise sind die Schnappkarabiner auch poliert oder eloxiert. Man sollte unbedingt verschiedene Schnappkarabiner in seiner Ausrüstung haben. Die Dicke des Materials und die unterschiedlich großen Öffnungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Da auch die Einsatzbereiche unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Formen im Wesentlichen. So sind einige Schnappkarabiner Modelle eher eckig, während andere in der ovalen Form erhältlich sind.