Wettersteingebirge

Wer einmal auf den höchsten Berg Deutschlands erkunden möchte, der sollte ins Wettersteingebirge fahren, manche sagen auch einfach Wetterstein dazu. Hier befindet sich die Zugspitze mit einer Gesamthöhe von 2.962 Metern. Zu finden ist die Zugspitze südlich der Bayerischen Stadt Garmisch-Patenkirchen. Über den westlichen Zugspitzengipfel verläuft auch die Deutsch-Österreichische Grenze. Im weiteren Verlauf erreicht man das Zugspitzplatt, einem Plateau, das zahlreiche Höhlen beherbergt. Doch die Zugspitze verfügt auch über insgesamt drei Gletscher. Allein zwei von ihnen zählen zu den Größten in Deutschland. Dies wäre zum einen der Nördliche Schneeferner zum anderen der Höllentalferner. Der kleinste Gletscher wird Südlicher Schneeferner genannt.

Das Wettersteingebirge ist mittlerweile recht gut erschlossen. Gerade die Zugspitze ist durch drei sehr gute Wege erreichbar. Diese beginnen jeweils im Höllental, im Reintal oder im österreichischen Schneekar. Doch man kann es auch über den Jubiläumsgrat, der Hochblassen und Alpspitze mit der Zugspitze verbinden, versuchen. Von hier aus kann eine Grattour gestartet werden. Für Unterkünfte wird ebenfalls gesorgt. So stehen einem das Münchner Haus sowie die Wiener-Neustädter-Hütte auf dem Westgipfel bzw. auf der Westflanke zur Verfügung. 

Der Tourismus boomt im Wettersteingebirge

Das Wettersteingebirge beherbergt, wie bereits erwähnt den höchsten Berg in Deutschland. Dass sich das Wettersteingebirge hier trotz der Höhe zu einem sehr beliebten Touristenmagnet entwickelt hat, ist den unzähligen Bergbahnen zu verdanken, die die Besucher mittlerweile bis zum Gipfelplateau hinauf befördern, um die Aussicht zu genießen. Doch trotz des Komforts ziehen es viele Bergsteiger vor, einen der beliebten Aufstiege über den Westweg und den Höllentalsteig zu meistern. Diese Klettersteige im Wettersteingebirge haben sich mittlerweile zu einem Klassiker entwickeln und bringen viel Spaß und Unterhaltung bei der Routendurchwanderung. 

Nicht nur die Zugspitze ist sehenswert und erlebnisreich

Doch auch die Alpspitze mit 2.628 Metern ist bei Kletterbegeisterten sehr beliebt. Hier befinden sich mehrere anspruchsvolle Klettersteige, die eine Herausforderung bedeuten. Man kann das Wettersteingebirge noch zu den Nördlichen Kalkalpen dazuordnen. Die Gipfel des Hochwanners mit 2.744 Metern bilden zusammen mit dem Schneefernerkopf (2.874 Meter) und der Dreitor-Spitze genau das österreichisch-deutsche Grenzgebiet. Im Norden des Gebirgsmassivs schließt sich das Werdenfelser Land an, kurz dahinter befindet sich das Ester- und Ammergebirge. Die Isar fließt hier im Osten, entlang des Karwendelfusses, während sich das Wettersteingebirge im südlichen Bereich, an die Mieminger Kette anschließt. Bei einem Blick nach links erkennt man die Lechtaler Alpen. Wer hier wandern möchte, der ist in den Bayerischen Orten Garmisch-Patenkirchen (Bayern) ebenso gut aufgehoben wie auf der Tiroler Seite in Ehrwald. Genau hier sind Bergwanderungen und Klettersteige optimal für den Einstieg in die Alpenwelt.