Südliche Karnische Alpen

Die südlichen Karnischen Alpen bilden die Hauptkette der gesamten Karnischen Alpen und befinden sich in den italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien, mit der Hauptstadt Triest bzw. Venetien. Dieses Gebiet dürfte durch die beliebte Stadt Venedig bekannt sein. Einen kleinen Teil der südlichen Karnischen Alpen nehmen die Friauler Dolomiten ein. Der Cima die Preti ist hier der höchste Gipfel und bringt es immerhin auf 2.706 Meter. Die Eingrenzung der südlichen Karnischen Alpen gestaltet sich als etwas schwierig. Durch die AVE werden die südlichen Karnischen Alpen wie nachfolgend eingeteilt.

Der Fluss, der die südlichen Karnischen Alpen teilt

In den südlichen, westlichen und nördlichen Bereichen werden die südlichen Karnischen Alpen durch die Piave eingegrenzt. Dieser 220 km lange Fluss hat hier seinen Ursprung, genauer gesagt beim Berg Hochweißstein. Dieser mündet im bekannten Badeort Jesolo, der einigen Urlaubern bekannt sein dürfte. Doch auch Gebirgsgruppen schließen sich an die südlichen Karnischen Alpen an. Dies wären die Dolomiten im westlichen Gebiet, sowie im Norden der Karnische Hauptkamm. Den Süden begrenzt ein recht kleines Teil der Julischen Alpen. Geologisch gesehen, gehören die Karnischen Bergketten zu den wohl bedeutendsten Gebirgen auf der ganzen Welt. Denn hier soll der massive Aufbau der Alpen insgesamt begonnen haben. Dies ist durch die verschiedenen Gesteinsschichten in diesen Bereich erwiesen worden.

Die südlichen Karnischen Alpen haben eine lange Geschichte

Besonders die Cima dei Preti hat es vielen Bergsteigern angetan. Hier findet sich auch die kleine, nicht einmal 500 Einwohner umfassende Gemeinde namens Cimolais, das ebenfalls zur italienischen Region Friaul-Julisch Venetien gezählt wird. Erreichen kann man diesen Gipfel über die Route Ponte Compol in der Region Val Cimoliana und über den weiteren Verlauf über das bekannte Bivacco Greselin. Über die Südseite benötigt der geübte Wanderer rund 5 bis 6 Stunden. Es wurde hierfür die Schwierigkeitsstufe II / PD angegeben, was die südlichen Karnischen Alpen recht attraktiv macht.