Stubaier Alpen

Die recht beliebten Stubaier Alpen ziehen sich bis zum Hauptkamm der europäischen Alpen und werden daher zu den Ostalpen bzw. den Zentralalpen zugerechnet. Westlich davon befindet sich das Ötztal, hier ist besonders das Örtchen Sölden sehr bekannt. Östlich der Stubaier Alpen befindet sich das Wipptal, das sich vom Brenner aus über den Matrei bis nach Innsbruck erstreckt. Hier beginnen dann bereits die Zillertaler- und Tuxer Alpen. Nördlich findet die Abgrenzung durch das Inntal statt, südlich die ebenfalls sehr beliebten Sarntaler Alpen. 

Rauf auf den Gipfel – das Zuckerhüttl in den Stubaier Alpen

Das Zuckerhüttl ist der höchste Gipfel der Stubaier Alpen und misst 3.507 Meter. Erstmalig wurde dieser im Jahr 1863 von den Bergsteigern Joseph Anton Specht sowie Alois Tanzer bezwungen. Die Gebiete, die man hier findet, sind das Sellrain, das Hochstubaital und das Stubaital, das unter anderem sehr viele Bergtouren bietet. Hier ist einfaches Wandern ebenso möglich wie Skitouren oder gesichertes Benutzen von Klettersteigen. Das Material des Gebirges ist teils Gneis oder aber auch Kalk, was das Klettern recht interessant gestaltet. Auch klassische Hochtouren findet man im Hochstubaital, hier kann man auch einige 3.000er bezwingen, z. B. den Kühtai. Dass sich die Gletscher in den Stubaier Alpen mittlerweile zurückgezogen haben, das betrifft besonders das Sellraintal, können diese Touren auch im Sommer durchgeführt werden. So führen der Sulzkogl mit 3.016 Metern oder der Hochreichkopf mit 3.010 Metern bei guten Wetterverhältnissen kaum noch Eis. Doch im Winter können diese ebenfalls ohne weiteres mit einer entsprechenden Ausrüstung bestiegen werden. 

Vereiste Gletscher trotz Klimawandel

Das Gebiet Hochstubai ist hingegen länger vereist und ist prädestiniert für klassische Hochtouren. Während es im Osten überwiegend Kalküberlagerungen gibt, sollte man im restlichen Stubai-Gebiet vor allem mit Urgestein rechnen. Landschaftlich gesehen kann man die Stubaier Alpen mit den Ötztal Alpen vergleichen, grundsätzlich ist dieses Gebiet stark vergletschert. Daher ist es neben den Hochtouren auch für Skifahrer sehr beliebt. Auch bei Bergsteiger in das Becherhaus, das auf 3.195 Metern Höhe liegt, ein sehr markantes Ausflugsziel in den Stubaier Alpen, das jährlich zahlreiche Besucher von nah und fern anzieht. Es befindet sich geografisch gelegen bereits auf der Südtiroler Seite. Doch auch die etwas kleineren Berge ziehen stetig und zu jeder Jahreszeit viele Wanderer an. So bieten auch die Stubaier Alpen Gebiete rund um den Wilde Leck, den Habicht, den Gamskogel oder die Elferspitze, sämtliche Annehmlichkeiten für die Sportler.