Seckauer Tauern

Viele kennen die Seckauer Alpen auch unter der Bezeichnung Seckauer Tauern. Doch beides bezeichnet eine winzige Untergruppe, die zu den Niederen Tauern gehört. Diese gehören, wie vielleicht bekannt ist zu den Zentralalpen, genauer gesagt im Bundesland Steiermark in Österreich. Den Namen erhielten die Seckauer Alpen von Örtchen Seckau, das etwa 5 km entfernt von Knittelfeld liegt. Hier befindet sich auch das berühmte Benediktinerstift. Auch die Seckauer Alpen werden der Orientierung wegen nochmalig unterteilt. So bezeichnet man den Gebirgsteil im Nordwesten als Triebener Tauern. Hier führt auch der gleichnamige Pass von Judenburg nach Trieben. Weitere Nachbarn grenzen direkt an die Seckauer Alpen. So wäre ein großes Gebiet im Osten bzw. Norden zu erwähnen, das von den Ennstaler Alpen beansprucht wird. Im Süden befinden sich die Lavanttaler Alpen und im Westen haben sich die Rottenmanner und Wölzer Tauern gebildet.

Der höchste Gipfel - Eine schwierige Frage

Bei der Frage nach dem höchsten Gipfel gab es lange ein strittiges Ergebnis. So gewann hier das Geierhaupt mit 2417 Metern knapp vor dem Hochreichhart, der mit nur einem Meter weniger, also 2416 Metern zweithöchster Gipfel ist. Das spielt allerdings bei der Beliebtheit eine eher untergeordnete Rolle. Auch die anderen Gipfel, wie der Seckauer Zinken mit 2398 Metern ist recht beliebt bei den Bergwanderern. Ebenso wie der Maierangerkogel, der es immerhin auf eine Höhe von 2356 Metern bringt.

Zahlreiche Hütten für eine sichere Einkehr in den Seckauer Alpen

Natürlich verfügen die Seckauer Alpen auch über zahlreiche Hütten. Die bekanntesten wären zum einen die Sonnleitner Hütte auf einer Höhe von 1215 Metern. Diese ist zwar nicht bewirtschaftet, bietet aber insgesamt 27 Personen Platz. Von Gaal aus ist man ungefähr 2 Stunden unterwegs. Es führt allerdings auch eine Straße, die für Autos geeignet ist, ebenfalls hinauf. Grundsätzlich sind bei diesen Touren aber keine besondere Fähigkeit und ein besonderes Fachwissen bezüglich Klettertechniken erforderlich und für jedes Alter geeignet.

Von Trieben aus erreicht man zum anderen die Triebentalhütte auf 1104 Metern. Auch diese ist für Selbstversorger und nicht bewirtschaftet und für 18 Personen ausgelegt. Alternativ bietet sich noch das Hochreichhardt-Schutzhaus an, das sich auf einer Höhe von 1483 Metern befindet. Die Seckauer Alpen sind das ganze Jahr über sehr begehrt bei allen Sportlern. Vor allem bei den Einheimischen ist diese Gebirgsregion recht beliebt. Andere Gipfel, wie oben genannt, werden eher selten von auswärtigen Touristen besucht, vielleicht ist gerade dies die Möglichkeit auch einmal auf fremden Pfaden zu wandern, ohne gleich im Massentourismus zu versinken.