Samnaungruppe

Die Samnaungruppe gehört ebenfalls zu den Ostalpen und gilt als Untergruppe der bekannten Zentralalpen. Anteilseigner sind hier zum Teil die Österreicher mit dem Bundesland Tirol und gleichzeitig die Schweizer mit Graubünden. Die Samnaungruppe ist das ideale Skigebiet, doch auch im Sommer ist der Bergtourismus hier sehr stark vertreten. Trotz allem Tourismus findet man hier dennoch einige unberührte Bergregionen. Es gibt in der Samnaungruppe einige 3000er.

Leider ist hier keine Vergletscherung vorhanden, wie es in dem benachbarten Silvretta-Gebirge üblich ist. Den Namen erhielt die Samnaungruppe im Übrigen von der Ortschaft Samnaun. Das ist zugleich auch das einzige Tal, das überhaupt in der Samnaungruppe besiedelt ist. Folgende Gebirgsgruppen schließen an die Samnaungruppe an. Dies wären im Osten die Lechtaler Alpen, im Osten schließen die Ötztaler Alpen an. Südlich befindet sich die Sesvennagruppe, im Westen die Silvretta und abschließend die Verfallgruppe im nordwestlichen Gebiet.

Die Untergliederung der Samnaungruppe

Man kann die Samnaungruppe in drei Untergruppen gliedern. Dies wären der Nordkamm mit den 3000er Fugler und Hexenkopf. Der Mittelteil, der von der Vesulspitze und dem Bürkelkopf geprägt sind, sowie der südliche Teil mit dem Muttler. Dieser ist genau 3294 Meter hoch und befindet sich im Kanton Graubünden in der Schweiz, in der besagten Samnaungemeinde. Von hier aus werden auch die meisten Touren gestartet, ganz gleich ob im Sommer oder aber im Winter. Auch wenn der Muttler ein imposanter 3000er ist, wird man hier keine Gletscher finden. Nur im Bereich des Maisasjoch befindet sich ein sehr kleines Feld, das mit Schnee bedeckt ist. Die Nordseite ist weniger attraktiv, findet man hier doch überwiegend nur Schieferplatten, die recht gefährlich sind, weil sie nur lose übereinandergestapelt sind. Nur die Nordseite fällt vom Gipfel her sehr steil einige Hundert Meter ab. Hier wird einem die Höhe beim Anblick erst bewusst. Hier hat man einen direkten Einblick in das Tal Val Sampuoir.

Auch die Grenzen wurden genau abgesteckt. So bildet sich die Grenze im Norden vom bekannten Ischgl bis ins angrenzende Wiesberg. Auch der Inn trennt Landeck bis zur Einmündung des Flusses Brancla. Danach fügt sich der Fimberpass ein und das Fimbertal, das bis zur Heidelberger Hütte reicht, bildet hier den Abschluss. Genau dieser Fimberpass stellt eine Verbindung von der Samnaungruppe zur Silvretta her. 

Viele Gipfel, die man gar nicht kennt

Insgesamt gibt es über 140 unterschiedliche Punkte und Gipfel in der Samnaungruppe, wovon aber viele nicht bekannt sind. Einzig der Furgler oder der Bürgelkopf sind einigen Bergsteigern noch geläufig. Drei Hütten stehen den Wanderern zur Verfügung. Dies wären die Ascherhütte, die bewirtschaftet ist und 40 Gästen sporadisch ein Lager bietet. Sie ist allerdings nur von Juli bis September geöffnet. Die Hexenseehütte bietet 28 Gästen einen Unterschlupf, auch diese ist von Juli bis September geöffnet, die übrige Zeit ist diese aber auch nicht verschlossen. Das Kölner Haus bietet 18 Personen Platz, kann aber nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung genutzt werden.