Randgebirge östlich der Mur

Das Randgebirge östlich der Mur wird ebenfalls als ein Gebirge der Ostalpen geführt. Es befindet sich in den Zentralalpen als Ausläufer im Osten bzw. bilden die Vorberge des südöstlichen und östlichen Zentralalpenvorlandes und befindet sich im Gebiet von Österreich, genauer gesagt im Bundesland Steiermark. Das Randgebirge östlich der Mur wird selbstverständlich auch eingegrenzt. Das Nachbargebirge ist im Nordosten der Wienerwald. Auch die Gutensteiner Alpen berühren die Randgebirge östlich der Mur. Im weiteren Verlauf ist es auch noch die Rax-Schneeberg-Gruppe sowie die Hochschwabgruppe. Die Lanvanttaler Alpen trennt die Mur. Die Ostbegrenzung übernimmt die Ungarische Tiefebene sowie der Neusiedler See.

Die Untergruppen des Randgebirge östlich der Mur

Auch das Randgebirge östlich der Mur kommt selbstverständlich nicht ohne Untergruppen aus. Diese sind die Fischbacher Alpen, der Wechsel und das Grazer Bergland. Auch die Vorberge der der Alpen im Osten und Südosten spielen eine nicht unwesentliche Rolle. So befindet sich hier das Leithagebirge oder das Rosaliengebirge. Eher unbekannt wird das Ödenburger Gebirge oder die Buckelige Welt sein. Den Abschluss machen das Joglland und das Günser Bergland.

Der voll erschlossene Gipfel des Stuhleck

Natürlich hat auch das Randgebirge östlich der Mur einen höchsten Gipfel. Dies ist der 1782 Meter hohe Stuhleck, der sich ganz im Osten der Alpen befindet und außerdem sogar recht massiv über die Baumgrenze hinausragt. Direkt am Gipfel steht das Alois-Günther-Haus. Im Sommer erreicht man den Gipfel vom Pfaffensattel, einem Gebirgspass, aus über eine nicht befestigte Straße den Gipfel. Im Winter ist dieser Pass allerdings geschlossen.

Als erster Gipfel in Österreich wurde dieser Gipfel im Randgebirge östlich der Mur mit Skiern bezwungen, das war bereits im Jahr 1892. Der Weg führte damals von Mürzschlag aus hinauf auf den Gipfel. Vielleicht ist dies der Grund, das diese Region bei den Wintersportlern so beliebt ist und hier auch das erste Wintersportgebiet eröffnet wurde. Mittlerweile ist gerade die Westseite sehr gut erschlossen. Viele Skilifte und Sesselbahnen säumen das Skigebiet und führen fast bis zum Gipfel hinauf. Leichter kann man einen Gipfel gar nicht besteigen. Zahlreiche Tagesausflügler aus der näheren Umgebung verleben hier im Randgebirge östlich der Mur einige schöne Stunden. Auch die Zufahrt ist durch den Bau des Semmeringtunnels sehr viel sicherer und einfacher für den Bergsportler geworden.