Lechquellen Gebirge

Das Lechquellen Gebirge füllt den westlichen Bereich der Ostalpen und bildet eine Hufeisenform um den Ursprung des Lechs. Daher bekam Das Gebirge auch den Namen Lechquellen Gebirge. Diese Gebirgsgruppe bezeichnet einen Teil der nördlichen Kalkalpen und besteht, ebenso wie der Bregenzer Wald, die Allgäuer Alpen oder die Lechtaler Alpen aus Dolomit und Kalkstein. Südlich wird das Gebirge durch das Klostertal vom Ferwall und der Rätikon-Gruppe abgetrennt. Auch die Gruppe westlich verläuft über den Arlbergpass. Zusätzlich steht das Lechquellen Gebirge auch in Verbindung mit dem Plexenpass oder dem Hochtannbergpass. Hier befinden sich die Dörfer Au und Schröcken. Im weiteren Verlauf befinden sich noch das Argenbachtal sowie der Faschinajoch-Pass im Großwalsertal. Das Klostertal im Richtung Blenz beendet die Umrundung des Lechquellen Gebirge. Die höheren Gipfel findet man mehr im süd-östlichen Bereich, während sich die flachen Gipfel im Nordwesten zu finden sind.

Ideal für Wintersportler oder erfahrene Wanderer

Das Lechquellen Gebirge zieht überwiegend Wintersportler an, was zur Folge hat, dass in den Sommermonaten eher wenig Tourismus zu verzeichnen ist. Es gibt hier keinerlei Gletscher, allerdings sind die Schneemassen für den Skisportbereich mehr als ausreichend und dies bis teilweise in den Monat Mai hinein. Dies ist recht verwunderlich, ist hier die Baumgrenze eher niedrig, wenn man dies mit den Alpen vergleicht. So wird man hier im Lechquellen Gebirge nur Gipfel bis maximal 1.800 Meter vorfinden.

Ruhe und Abgeschiedenheit im Lechquellen Gebirge

Lässt man die Skigebiete Flexenpass, Arlbergpass oder Hochtannberg einmal beiseite, ist das gesamte Gebiet im Lechquellen Gebirge recht einsam und eher ruhig. Zu Zugang zu den eher einsamen Gebieten zu erlangen, muss man mit gebührenpflichtigen Straßen und Wegen vorlieb nehmen. Der höchste Gipfel in diesem Gebirge ist die 2.753 Meter hohe Wildgrubenspitze im östlichen Gebirgsbereich. Vereinzelt befinden sich hier auch noch weitere Gipfel, die hier die 2.600 Meter überschreiten, doch das gesamte Gebiet ist eher flach gehalten und daher auch zum anspruchslosen Wandern sehr gut geeignet.

Das Karhorn ist der einzige Berg, an dem ein Klettersteig für die Bezwingung zur Verfügung steht. Der südliche Bereich des Lechquellen Gebirge ist eher ungeeignet für Touren und daher nicht weiter beschrieben. In einigen Reiseführern ist dieses Gebiet auch als Klostertal Alpen bekannt oder wird von anderen wiederum den Lechtaler Alpen zugerechnet. Daher ist eine genaue Abgrenzung und Benennung recht schwierig.