Lavanttaler Alpen

Die Lavanttaler Alpen sind eigentlich nur ein Überbegriff für ein recht großes Gebiet in den österreichischen bzw. slowenischen Zentralalpen im Bereich von Drau und Mur. Folgende Gebiete sind den Lavanttaler Alpen zugeordnet. Hierzu zählen die Gleinalpe, Poßruck, Packalpe in Verbindung mit der Stubalpe, die Koralpe,die Saualpe und das größte Gebiet die Seetaler Alpen. Diese bilden ein zentrales Element und sollen an dieser Stelle einmal näher betrachtet werden.

Abgegrenzt sind diese östlich durch den Obdacher Sattel, im Westen durch den Neumarkter Sattel und im Norden befindet sich das Murtal. Im Süden der Lavanttaler Alpen schließt das eher weniger bekannte Klippitztörl an. Der größere Teil ist der Steiermark zuzuordnen, nur der Bereich des Klippitztörl wird dem Bundesland Kärnten zuerkannt. Dort befindet sich auch ein sehr schönes Skigebiet, ebenso wie bei der Tonnerhütte sowie im Bereich der Sabathyhütte. Auch die Winterleitenhütte befindet sich im nordöstlichen Bereichs des Zirbitzkogels. Diese Hütte liegt inmitten des Hochgebirgs-Truppenübungsplatzes namens Seetaler Alpe des österreichischen Bundesheeres. Der Name Lavanttaler Alpen begründet sich durch die Lavant, die ein Nebenfluss der Drau ist und durch Kärnten verläuft. Der Fluss selbst entspringt dem Lavantsee auf einer Höhe von 2170 Metern.

Der Zirbitzkogel überragt sie alle

Es gibt in den Lavanttaler Alpen eine Vielzahl von Gipfeln, die sehr beliebt sind. Der höchste ist hier der Zirbitzkogel mit einer Höhe von 2396 Metern. Charakteristisch sind hier die beeindruckenden Felsformationen, die hoch über die Baumwipfel in den Himmel ragen. Dieses Gebirge ist sehr beliebt bei Wanderern und Bergsteigern, von Skisportlern ganz zu schweigen. Der Zirbitzkogel besteht überwiegend aus Schiefer, Granit und Gneise, ist also aus kristallinem Gestein. Auch wenn die Gipfel allgemein nicht recht hoch sind, geben diese doch den Eindruck eines Hochgebirges ab. Die Form entstand durch ehemals vorhandene Gletscher und daraus resultierenden Gesteinbewegungen in den Lavanttaler Alpen.

Reiche Vegetation in den Lavanttaler Alpen

Die Baumbestände sind hier sehr groß. Sehr viele Fichtenwälder, die mit Lärchen durchzogen sind, sorgen für einen Artenreichtum an Tieren, besonders seltene Schmetterlinge sind hier sehr häufig anzutreffen. Der Zirbitzkogel ist sehr gut erschlossen und daher ein sehr interessantes Gebiet für Tourengeher und Wanderer. Seit dem Jahr 2006 zählt das Gebiet um den Berg Zirbitzkogel in den Lavanttaler Alpen als Europa-Schutzgebietszone. Als Ausgangspunkt für diese Touren stehen einem unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. So wäre hier St. Wolfgang, St. Anna oder aber Neumarkt zu erwähnen. Wer eher schwierige Klettersteige bevorzugt, der sollte den benachbarten Kreiskogel besteigen, der immerhin eine Höhe von 2306 Metern vorweisen kann und den Kletterern einiges an Können und Kondition abverlangt.