Julische Alpen

Die Südlichen Kalkalpen werden auch noch von den Julischen Alpen bereichert. Diese befinden sich teilweise auf die italienische Region Friaul-Julisch Venetien sowie auf den slowenischen Bereich Oberkrain und Innerkrain. Der Name stammt noch aus der Zeit von Kaiser Gaius Julius Cäsar, der im Gebiet von Westkrain und Friaul eine Provinz errichtete. Zu der Zeit waren allerdings die Julischen Alpen noch etwas größer, denn man zählte hier noch die Mittelgebirge Birnbaumer Wald und Ternowaner Wald hinzu. 

Multikulturelles Flair in den Julischen Alpen

Die Felsen der Julischen Alpen sind recht schroff und überragen die 2900 Meter Höhe nicht. Der höchste Gipfel hier ist der Dreikopf, auch landestypisch Triglav genannt. Dieser erreicht hier doch stolze 2864 Meter und ist somit auch der höchste Berg in Slowenien. Teilweise sind auch Kargletscher vorhanden. Man kann die Julischen Alpen durch den Predilpass, das Raibler Tal sowie mit dem Tal der Soca oder Korinica in eine westliche bzw. eine östliche Gruppe unterteilen. Es sind selbstverständlich noch weitere Pässe vorhanden, die das Verkehrsnetz und den Verkehrsstrom leiten. Neben dem Predilpass sind hier noch der Neveassattel oder der Vrsic-Pass zu nennen, Auch die Wocheinerbahn ist rege frequentiert. Teilweise werden in den Julischen Alpen vier Sprachen gesprochen, auch Deutsche haben hier Fuß gefasst und neben Italienisch und Slowenisch die Tradition beibehalten. 

Viele Touristenzentren in den Ballungsgebieten

Leider sind die Julischen Alpen mittlerweile sehr strukturschwach geworden, die begann vor allem durch den Wegfall des Bleibergbaus, auch die Landwirtschaft wurde weniger, sodass das Gebiet nicht mehr sonderlich attraktiv ist. Doch einige Touristenzentren konnten sich die Zeit über halten und dementsprechend auch verbessern.

Das bekannteste Gebiet dürfte Kranjska Gora sein, das man von vielen Sportveranstaltungen kennt. Dieses bietet den Besuchern ganzjährig Abwechslung. Auch Ratece mit der Weltcupschanze im bekannten Planica dürfte den ein oder anderen ein Begriff sein. Bleiben noch Tarvis und Neveasattel in den Julischen Alpen zu erwähnen, die für ihre Skigebiete bekannt sind. Doch ganz gleich zu welcher Jahreszeit, die Landschaft ist wunderschön und noch nicht so vom Tourismus überzogen. Daher sind die Julischen Alpen vor allem für den Bergsteiger oder Wanderer geeignet, der die Ruhe sucht.