Gurktaler Alpen - Nockberge

Während man sich beim Anblick der Nockberge noch einen gewissen alpinen Eindruck gewinnen kann, so sind die Gurktaler Alpen allenfalls als Hügellandschaft ähnlich dem des Mittelgebirges vergleichbar. So sind die eigentlich für die Alpen charakteristischen Steil- und Felshänge nur im westlichen Bereich erkennbar. Daher wird der westliche Teil der Gurktaler Alpen auch Nockberge genannt, um den Unterschied besser erkennen zu können. Rückt man weiter in den Osten, wird die Landschaft zunehmend grüner. Das bedeutet, dass hier mehr Wiesen und Wälder vorhanden, und die Gipfel eher mit Kuppen vergleichbar sind. Das Gurktal selbst befindet sich nur zwischen den Orten Ainthofen und Weitensfeld und ist eher recht klein. Auch der Fluss Gurk findet hier seinen Weg durch die Gurktaler Alpen.

Direkt im Zentrum der Nockberge befindet sich das Dorf Radenthein auf einer Höhe von 746 Meter. Zahlreiche weitere Ferienorte erwarten hier ihre Besucher. So liegt Döbriach wunderschön gelegen am Millstädter See. Will man die Stadt Villach erreichen kommt man ebenfalls an den schönen Seen Afritzersee bzw. Brennsee vorbei. Ebenfalls erwähnenswert ist die Ebene Reichenau auf einer Höhe von 1062 Meter. Dieser Ort liegt direkt auf dem Weg zur Turracher Höhe und ist ein sehr beliebter Luftkurort, sowie im Winter von Wintersportlern gern gewähltes Ziel. Nicht weit davon entfernt befindet sich die Rosentaler Alm, von dort aus kann man weitere Möglichkeiten für diverse Höhenwanderungen nutzen.

Der Eisenhut ist der Höchste

Der höchste Gipfel der Gurktaler Alpen bzw. der Nockberge ist der Eisenhut mit knapp 2441 Metern. Dieser befindet sich im nordöstlichen Bereich zur Turracher Höhe. Der Gipfel „vereint“ die Grenzgebiete zwischen den Bundesländern Kärnten, der Steiermark und Salzburg in Österreich. Den Ursprung des Namens ergibt sich aus dem Eisenbergbau, der vor langer Zeit in dieser Region betrieben wurde. In Turrach, einem Ort in der Steiermark zeugt noch ein Museum von diesen Arbeiten. Wohl jeder kennt das Schloss am Wörthersee, wer diesem Gewässer einen Besuch abstatten möchte, muss ebenfalls durch die Gurktaler Alpen reisen.

Klettern oder wandern? Man kann sich entscheiden

Möchte man den alpinen Hochgenuss erleben, so sollte man sich für den Teil der Nockberge entscheiden, während man in den Tälern der Gurktaler Alpen wohl eher ausgebaute und recht einfach gehaltene Wanderwege vorfindet. Das viele Grün der Landschaft verschafft einen eher erholsamen Eindruck auf die Touristen. Als höchster Ort der Gurktaler Alpen wird das 1400 Meter hoch gelegene Flattnitz erwähnt. Dieser befindet sich direkt an der Flattnitzer Höhe. Der Hirmkopf mit 1840 Metern ist von hier aus mit einem Sessellift erreichbar und sorgt für einen wunderschönen Ausblick auf den westlichen Berggrat, der sich vom Wintertaler Nock bis hin zur Lattersteig-Höhe erstreckt.