Glarner Alpen

Ein Teil der Westalpen wird als Glarner Alpen bezeichnet. Die Glarner Alpen liegen in der Schweiz. Die Kantonen Uri, Graubünden, Sankt Gallen und Glarus sind das Gebiet der Glarner Alpen. Im Süden und Osten grenzt das Vorderrheintal an die Glarner Alpen, im Norden schließen sich Walensee und Klausensee an. Zahlreiche Dreitausender locken Bergsteiger und Wanderer an. Der höchste Gipfel ist der Tödi mit 3.614 Metern. Der stark vergletscherte Berg ist nur sehr schwer zugänglich und fordert das ganze Können der Bergsteiger. Die Schönheit der Glarner Alpen steht den Walliser Alpen und den Berner Alpen in nichts nach. Ihr Ursprünglichkeit und Natürlichkeit macht die Glarner Alpen besonders für Individuallisten attraktiv. Dabei sind sie weniger besucht, als andere bekannte Gebirgsgruppen. 

Schwer einschätzbare klimatische Verhältnisse

Obwohl sie am schnellsten erreichbar sind, hält das Wetter viele von einem Besuch ab. Der Einfluss der Nordwest- und Westwetter bestimmen das Klima und das Wetter des Gebietes. Die Glarner Alpen unterteilen sich in die Glarner Alpen im engeren Sinne und den Osturner Alpen, die auch als Urner-Glarner Alpen bezeichnet werden. Der höchste Berg der Urner-Glarner Alpen ist der Oberalpstock. Der kristalline Gipfel erhebt sich mit einer Höhe von 3.328 Metern über dem Meersspiegel. 

Die sportlichen Möglichkeiten sind unbegrenzt

Die bevorzugten Sportarten in den Glarner Alpen sind Gleitschirmfliegen, Wandern, Skitouren und Klettern. Auch Radler finden hier traumhafte Strecken durch die unberührte Natur. Der Verkehr in den Glarner Alpen ist relativ gering. Größere Orte fehlen und die ländliche Struktur hält viel Einsamkeit bereit. Skifahrer finden in den Glarner Alpen hervorragende Skitouren. Die traumhafte Natur hält sowohl für Skisportler als auch für Snowboarder viele geeignete Strecken bereit. An einigen Stellen ist auch Schneeschuhlaufen möglich. Dem Bergsteiger bieten sich viele Dreitausender, die nicht immer leicht zu besteigen sind. Doch auch einige weniger schwierige Bergrouten sind vorhanden. Ausgehend von den Hütten wird jeder Bergsteiger hier seine ideale Tour finden. 

Im Bereich der Glarner Alpen gibt es zahlreiche Pflanzen, die im Sommer eine unvergleichliche Blütenpracht hervorbringen. Einige der Pflanzen, die in alpinen Matten wachsen, sehen nicht nur schön aus, sondern haben auch einen Nutzen. So wurde der Kleine Wiesenknopf als Gewürz verwendet und das Kriechende Gipskraut als Feinwaschmittel. Viele Pflanzenarten kommen nur hier in den Alpen vor und stehen daher unter Naturschutz. 

Und wenn das Wetter einmal schlecht sein sollte, dann kann man sich die Sehenswürdigkeiten in der Schweiz anschauen. Schließlich macht der Outdoor Sport bei schlechtem Wetter nicht so viel Spaß.