Cottische Alpen

Im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Italien liegt im Bereich der Westalpen die Gebirgskette der Cottischen Alpen. Sie verdanken ihren Namen dem Ligurerfürsten Cottius. Er war Herrscher der Region Segusio und unterwarf sich freiwillig den Römern, als Augustus 13 v. Chr. Seinen Feldzug gegen die Alpenvölker führte.

Das ideale Gebiet für Mountainbiker

Das grenzüberschreitende Gebiet ist hauptsächlich in den Lagen der italienischen Provinz Piemont und der französischen Provence-Alpes-Cote d´Azur gelegen. Die Cottischen Alpen werden im Süden von den Seealpen begrenzt. Nach Norden grenzen die Grajischen Alpen an die Cottischen Alpen. Durch den nördlichen Teil der Cottischen Alpen führt der hochalpine Wanderweg Alta Via Val di Susa. Von ihm aus kann man auch einen Blick auf den Monviso werfen. Der höchste Gipfel der Cottischen Alpen erhebt sich mit einer Höhe von 3.841 Meter zirka 500 Meter über den umliegenden Bergen. Wandern ist in den Cottischen Alpen überall möglich. Zahlreiche Wanderwege, die ausreichend gekennzeichnet sind, stehen dem Naturliebhaber zur Verfügung. In den Cottischen Alpen besteht ein dichtes Netz Militärstraßen. 

Die sehr steilen Trassen haben einen anspruchsvollen Untergrund und sind für Mountainbiker wie geschaffen. Das gut erschlossene Revier ist ein Eldorado für Mountainbiker. Natürlich finden auch Kletterfreunde ideale Bedingungen in diesem Teil der Alpen. Wilde Gebirgslandschaften bieten Kletterern eine traumhafte Landschaft. Der Monviso gehört natürlich zu den größten Herausforderungen der Cottischen Alpen. Mit seinen schroffen und zum Teil vereisten Wänden versucht er dem begeisterten Kletterer Angst zu machen. Doch wer den Gipfel bezwungen hat, kann die einzigartige Aussicht über die Alpen genießen. 

Für echte Freunde und Naturliebhaber

Die artenreiche Flora und Fauna der Cottischen Alpen ist von arktisch-alpinen Elementen gekennzeichnet. Glockenblumen, Hahnenfuß, Enzian und Alpennelken finden sich in allen Gebieten der Alpen. Lärchen- und Fichtenwälder sind typisch für die Vegetation der Alpen. Große Teile der Fauna haben sich über die Baumgrenze zurück gezogen. Häufig handelt es sich bei den Tieren um eine Reliktpopulation. Typische Säugetiere für die Cottischen Alpen sind Gämsen, Alpensteinböcke und Schneemaus. Seltene Vogelarten haben hier ein zu Hause gefunden. Steinadler und Alpenschneehuhn leben hier nicht nur in Naturparks.

Für viele Menschen der Cottischen Alpen ist der Tourismus die größte Einnahmequelle. Zahlreiche Hotels, Berghütten und Almhütten stehen dem alpinen Sportler zur Verfügung.