Chiemgauer Alpen

Der gesamte Bereich des Chiemgaus erreicht eine Länge von ungefähr 50 km in West-östlicher Richtung und zusätzlich noch in nord-südliche Richtung. Sehr bekannt wurde diese Region vor allem durch den Chiemsee, der sich in unmittelbarer Nähe im bayerischen Alpenvorland befindet. In unmittelbarer Nähe der Chiemgauer Alpen befinden sich Städte wie Rosenheim, Traunstein oder aber auch Bad Reichenhall, von denen man ebenfalls schon die Alpenregion aus betrachten kann. Regional gesehen bilden die Chiemgauer Alpen den Abschluss zu den Bayerischen Voralpen und zählen damit noch zu den nördlichen Kalkalpen. Weiter östlich beginnen bereits die Berchtesgadener Alpen, während sich südlich das Kaisergebirge anschließt. Einen kleinen Teil der Leoganger-/Loferer Steinberge kann man ebenfalls noch als angrenzend bezeichnen. 

Beliebte Einstiege in die Chiemgauer Alpen

Wer hier gerne wandern möchte, der hat von Aschau, Sachrang, Ruhpolding oder Marquartstein die Gelegenheit dazu. Allgemein eignen sich die Chiemgauer Alpen hervorragend für Freunde des Bergsteigens oder des Wanderns. Zusätzlich gibt es auch hier zahlreiche attraktive Klettersteige. Zu den bekanntesten Gipfeln zählt hier die Kampenwand mit einer Höhe von 1.668 Metern. Etwas höher ist der 1.808 Meter hohe Geigelstein. Die kompletten Chiemgauer Alpen eignen sich durch die vielfältige Landschaft besonders zum Wandern, so findet man die Übergänge von begrasten Bergen hin zu kahlen Felsgipfeln recht häufig, was sehr viel Abwechslung verspricht. Auch im Winter besteht hier die Gelegenheit, die Gipfel ausgiebig zu erstürmen, dies geschieht entweder zu Fuß oder mit entsprechender Winterausrüstung z. B. Skiern. Allein die Kampenwand gilt als sehr auffällig, man erkennt diese sogar als Laie, weil der Zackenkamm in diesem Bereich recht auffällig ist. Gerade durch diese auffällige Form kann man dieses Gebiet von zahlreichen weiteren Aussichtspunkten erkennen. So ist es recht einfach möglich, sich anhand dieses Punktes auch einmal an den Chiemgauer Alpen zu orientieren. Das gleiche gilt für den Geigelstein, der durch seine recht ansehnliche Pyramidenform weitreichend bekannt ist und auch in der Literatur bereits ausführlich beschrieben wurde. 

Das Sonntagshorn als Herausforderung annehmen

Wer den höchsten Gipfel der Chiemgauer Alpen erklimmen möchte, der muss auf das Sonntagshorn steigen. Dieser bringt es auf eine stattliche Höhe von 1.966 Metern und befindet sich geografisch betrachtet südlich der Stadt Ruhpolding. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, der kann sich auch für den 1.597 Meter hohen Spitzstein entscheiden. Auch die beiden 1.671 Meter hohen Berge der Chiemgauer Alpen, der Rauschberg und der Hochfelln, bieten eine gewisse Attraktivität.

Neben zahlreichen weiteren kleineren Gipfeln in den Chiemgauer Alpen  kann man sich auch in den Regionen rund um den Rudersberg mit einer Höhe von 1.430 Metern oder aber am 1.744 Meter hohen Hochgern versuchen. Durch die Bahnlinie, die von München aus nach Salzburg führt, ist auch eine Erschließung bereits abgeschlossen worden. Diese Linie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Chiemsee und führt teilweise auch dort entlang. Auch Aschau und Ruhpolding sind durch eine weitere Zugstrecke miteinander verbunden. In den südlichen Chiemgauer Alpen befindet sich die Steinplatte, die sie die Grenzen von Tirol und Salzburg bildet. Hier befinden sich ebenfalls zahlreiche Kletterrouten, die man auch als Ungeübter einmal versuchen kann.