Berchtesgadener Alpen

Spricht man von den Nördlichen Kalkalpen, dann darf man auch die Berchtesgadener Alpen nicht unerwähnt lassen. Diese Alpen teilen sich die Bayrische Seite mit den Salzburgern in Österreich. Geografisch lassen sich die Berchtesgadener Alpen in Untergruppen einteilen. Diese wären zum einen das Steinerne Meer, Reiter Alpe, das Lattengebirge oder Untersberg. Auf der anderen Seite gibt es außerdem noch Hochkalter, Göll, der Watzmann, das Hagengebirge oder der Hochkönig. Wissenswert wäre hier noch, dass der Watzmann in Verbindung mit dem Königssee der Mittelpunkt der Region darstellt. Tatsächlich nimmt aber das Steinerne Meer die größte Fläche ein.

Auf Klettersteigen durch die Berchtesgadener Alpen

Direkte Nachbarn der Berchtesgadener Alpen sind die Chiemgauer Alpen, die Leoganger- und Loferer Steinberge, sowie die Salzburger Schieferalpen, das Salzkammergut  und das Tennengebirge. Will man sich auf eine Bergtour in den Berchtesgadener Alpen aufmachen, dann sind Berchtesgaden oder Saalfelden ideale Startpunkte. Genauer gesagt sind es Schönau am Königssee oder Saalfelden direkt am Steinernen Meer. Von hieraus können die unterschiedlichsten Bergtouren gestartet werden. Zahlreiche Klettersteige bieten selbst für Kletteranfänger den idealen Einstieg. Die gesamten Berchtesgadener Alpen bieten einen interessanten und abwechslungsreichen Ort, der im Bereich von 210 Quadratmetern durch den Naturpark Berchtesgaden geschützt wird.

Internationale Anerkennung durch Schwierigkeiten in den Klettersteigen

Internationales Aufsehen bekamen die Berchtesgadener Alpen durch den angeschlossenen Königssee, der über eine eigene Schifffahrtslinie verfügt. Dort am Fuße des Königssees geht es hinauf zu dem allseits bekannten Watzmann mit insgesamt 2.713 Metern Höhe. Dessen Ostwand ist legendär, ebenso wie die einzelnen Gipfel, die einen Verbund darstellen. Auch hier gibt es eine Sage, denn es soll sich um die versteinerte Watzmann Familie handeln. Dies wäre der Watzmann-König mitsamt Frau und den fünf Kindern. Möchte man einen mittelschweren Klettersteig in Angriff nehmen, dann dient hier ein Abstecher zum Watzmann-Grat. Möchte man trotz Klettersteig doch komfortabel auf den Gipfel kommen, dann nutzt man einfach die Seilbahn, die die Touristen ohne Anstrengung auf die Aussichtsplattform bringen.

Möchte man die Berchtesgadener Alpen einmal in seiner vollen Pracht bewundern, dann bietet der in der Nähe liegende Jenner mit seinen 1.874 Metern das perfekte Panorama. Doch es gibt auch Gipfel, die für den Bergsteiger recht anspruchsvoll sein können. So sind. z. B. der Hohe Göll mit 2.523 Metern oder der Hochkönig, der zum höchsten Gipfel in den Berchtesgadener Alpen zählt, sehr anspruchsvoll und interessant.