Bayerische Voralpen

Die Bayerischen Voralpen liegen, wie der Name schon sagt, in Deutschland, genauer in Bayern. Sie sind ein Teil der Nördlichen Kalkalpen. Folgende Gebiete grenzen an die Bayerischen Voralpen. Den Westen übernehmen die Ammergauer Alpen, während sich im Südwesten das Wettersteingebirge befindet. Das Karwendelgebirge sowie der Rofan decken den südlichen Bereich ab. Ebenfalls in direkter Nähe befinden sich die Chiemgauer Alpen sowie das Kaisergebirge. Die Bayerischen Voralpen dürfen nicht mit den Bayerischen Alpen verwechselt werden, denn bei den Bayerischen Alpen werden allgemein die Gebirgsalpen bezeichnet, die sich im deutschen bzw. bayerischen Bereich befinden. 

Eingerahmt von einer wunderschönen Seenlandschaft

Die Bayerischen Voralpen sind unabhängig und bestehen aus dem Mangfallgebirge, der Benediktenwand-Gruppe, dem Estergebirge sowie der Gruppe Heimgarten und Herzogstand. Rund im diese Alpen findet man ebenso schöne wie beliebte Seen. Bekannt sind hier vor allem der Kochelsee, der Tegernsee oder der Schliersee, die sich perfekt in die Landschaft und in das Panorama einfügen. Da die Bayerischen Voralpen mit Ausnahme des Estergebirges die Gipfelgrenze von 2.000 Metern nicht erreichen, bietet diese Region auch ungeübten Wanderern und Bergsteigern die Möglichkeit das Gebirge zu erkunden. Auch für Familien bietet sich die komplette Gipfelregion durchaus an, da sie sehr einfach gestaltet sind. Doch auch wer eher kein Gipfelstürmer ist, der kann die weitläufigen Wandergebiete durch die einheimischen Wälder und grünen Almwiesen ausgiebig nutzen. Selbstverständlich befinden sich auch hier mehrere ansprechende Felswände und Überhänge. Diese sind allerdings nicht mit den Zentralalpen zu vergleichen.

Das Aushängeschild – der Krottenkopf

Der Krottenkopf, der sich im Estergebirge befindet,  ist in den Bayerischen Voralpen der höchste Gipfel und erreicht mit 2.086 Metern gerade einmal so die magische 2.000er Marke. Von diesem Gipfel aus hat man einen sehr schönen Blick auf das Wettersteingebirge und talabwärts in das Loisachtal. Von den Bayerischen Voralpen aus werden auch die unterschiedlichsten Touren angeboten, die unter anderem auf den 1.619 Meter hohen Brünnstein oder aber auch auf den Wendelstein auf 1.838 Metern. Hier kann die bekannte Wendelsteinbahn genutzt werden. Da sich die meisten Wanderwege im nördlichen Bereich befinden und diese regional gelegen relativ leicht erreichbar sind, bekam das Gebiet bei den einheimischen den Namen „Münchner Wanderwege“. Besonders schön ist die Gegend natürlich im Sommer, aber auch im Winter kommen hier Wintersportler auf ihre Kosten.