Albula Alpen

In den Rätischen Alpen in der Ostschweiz befinden sich die relativ kleinen Albula Alpen. Sie zählen zu den Zentralalpen und beginnen nördlich des Inns genau zwischen den Flüelapass und dem Splügenpass. Der höchste Gipfel ist der Piz Kesch, der mit einer Höhe von 3.418 Metern angegeben wird. Auch der Albulapass und der Julierpass führen über die Albula Alpen. Die Albula-Bahn durchquert den kompletten Gebirgszug.

Der höchste Gipfel – der Piz Kesch

Die Albula Alpen fügen sich in die Gebiete der Plessur Alpen im Nordwesten sowie zur Silvretta im Nordosten ein. Auch an die Sesvenna-Gruppe schließen sich die Albula Alpen an. Es bestehen auch Passverbindungen zu den Bernina Alpen sowie den Livigno Alpen. Im Südwesten berühren auch noch die Oberhalbsteiner Alpen die Albula Alpen.

Neben dem Piz Kesch sind des Weiteren auch noch die Gipfel Piz Calderas mit 3.397 Metern oder der Piz Julier mit 3.380 Metern erreichbar. Wer die Ostwand des Piz Kesch erklimmen möchte, der sollte sich auf eine mittelschwere Hochtour gefasst machen. Gerade die letzten ca.  150 Meter bis zum Gipfel haben es in sich, allerdings hängt dies auch von den vorherrschenden klimatischen Bedingungen ab. Will man den Piz Kesch besteigen, hat man vielfältige Möglichkeiten dies zu tun. Allerdings sind diese, gerade wenn in den Gebieten ein großer Andrang herrscht recht gefährlich. Von Vorteil ist hier eine ausreichende Markierung der Routen. Auch wenn die Touren in den Albula Alpen an sich einfach sind, darf man doch die Gefahr, die bei Steinschlag gegeben ist nicht unterschätzen. Doch selbst in dieser Region wird mit Massentourismus nicht zu rechnen sein. Vielfach wird man keinem Menschen während der gesamten Tour begegnen. 

Die Keschhütte in den Albula Alpen- ein beliebter Treffpunkt

Die Keschhütte am Fuße des Piz Kesch ist in den Albula Alpen ein beliebter Treffpunkt von Wanderern oder aber auch Mountainbikern. Von hier aus werden optimale Möglichkeiten geboten, eine Tour zu starten. So kann man sich auf beliebte Gipfel begeben oder auch Gletschertouren wagen, im Winter rüstet man sich eher für Skitouren in den Albula Alpen. Neben dem schon genannten Piz Kesch führen ebenso auch Wege auf den Piz Porchabella, den Piz Mutelet oder aber auf den Piz Val Müra.

Durch die Gastfreundlichkeit, die auf der Keschhütte herrscht ist es auch möglich, hier einzukehren und längere Zeit dort verbringen. Direkt vor der Haustür befinden sich Klettergärten und auch Gletscher. Etwas kleinere Hütten bieten in gleichem Maße den Komfort und die Gastlichkeit. So findet man die Es-cha-Hütte ebenso wie die Grialetschhütte im Bereich der weiß-blau-weiß markierten Route in den Albula Alpen. Diese führt weitläufig über den Porchabella-Gletscher. Hierbei handelt es sich um eine Wanderung, die maximal 2,5 Stunden in Anspruch nimmt.