Piz Bernina

Schweizer Bergluft und italienisches Flair

Der Piz Bernina ist einer der schönsten Berge der Alpen, denn mit seinen vielen Gipfeln, welche alle über 4000 m hoch liegen, bietet er Bergsteigern eine eindrucksvolle und unvergleichliche Kulisse. Zu finden ist der Piz Bernina in den Ostalpen, wo er gleichzeitig auch den einzigen 4000er seiner Region darstellt. Über den Berg verläuft die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und Italien, wobei man unabhängig von seinem Aufenthaltsort einen Aufstieg zum Gipfel organisieren kann. Zum Panorama des Piz Bernina gehört auch der eindrucksvolle Gletscher, welcher sich über das gesamte Bergmassiv erstreckt und ein eindrucksvolles Bild der natürlichen Umgebung der Alpen hinterlässt. Der Piz Bernina wurde übrigens im Jahr 1850 zum ersten mal von drei Männern bestiegen, welche damals einen heute nicht mehr genutzten Pass nutzten. Um den Piz Bernina finden sich zwei Talorte, im Norden Pontresina und im Süden Chiesa in Valmalenco. Pontresina liegt in der Schweiz, während Chiesa in Valmalenco im nördlichsten Teil Italiens liegt.

Vielseitige Reisemöglichkeiten

Hat man sich also für eines der beiden Dörfer entschieden, kann der Aufstieg geplant werden. Hilfe von erfahrenen und vor allem mehrsprachigen Bergführern findet man sowohl in Italien, als auch in der Schweiz. Auf dem Piz Bernina finden sich außerdem mehrere alpine Stützpunkte, welche von vielen Bergsteigern genutzt werden. In der Schweiz finden sich zwei Hütten des Alpenvereins, welche beide etwa auf 2500 m Höhe zu finden sind. In Italien hingegen lassen sich zwei Stützpunkte auf 2662 m und 2813 m finden, sowie ein spezieller Stützpunkt auf 3597 m Höhe, welcher allerdings nur mit einer Gletscherausrüstung erreicht werden kann. Der Normalweg führt je nach Wunsch von einem der jeweiligen Talorte über den Spallagrat  von Marco e Rosa zum Gipfel. Eine alternative Route stellt der Weg über den Biancograt dar, welcher im Vergleich zum Normalweg wesentlich schwieriger zu bezwingen ist und auch einiges an  Klettererfahrung voraussetzt. Die Steigung beträgt auf dieser Route wetterbedingt bis zu 50°, da Schneeverwehungen und andere Wetterveränderungen für ein anspruchsvolles Umfeld sorgen, welches jedoch von guten Bergsteigern sicher und problemlos bewältigt werden kann, sofern eine entsprechende Ausrüstung und Erfahrung vorhanden ist.