Gross Schreckhorn

Die Tücken des Gross Schreckhorns

Viele Bergsteiger suchen in ihrer Freizeit oder während eines Urlaubs nach immer neuen Herausforderungen und wünschen sich während ihrer Reise durch die Alpen auch den Aufstieg auf einen der anspruchsvollen 4000er, welche sich in den Alpen gen Himmel erheben. In den Berner Alpen findet sich beispielsweise das Gross Schreckhorn, welches am Gipfel eine Höhe von 4078 m aufweist. Das Schreckhorn ist zugleich der anspruchsvollste Gipfel der Berner Alpen, da ein Aufstieg nur für erfahrene und sichere Bergsteiger geeignet ist. Außerdem kann das Gross Schreckhorn auf eine bewegte geschichtliche Vergangenheit zurückblicken, so schreiben beispielsweise die bekannten Autoren Friedrich Schiller oder Heinrich von Kleist in ihren Werken über das Gross Schreckhorn und erwähnen interessante Details des Gross Schreckhorns, welche auch heute noch bekannt sind. Die Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1861 durch eine heimische Seilschaft und läutete die Ära des Bergsteigens auf dem Gross Schreckhorns ein. Heute gelangt man am komfortabelsten über den Normalweg zum Gipfel des Gross Schreckhorns.

Gefährliche Passagen und eine überwältigende Aussicht

Der Normalweg startet an der Schreckhornhütte auf 2529 m Höhe und führt über den schwierigen Südwestgrat zum Gipfel. Beachtet werden sollte, dass bereits der Normalweg eine sehr anspruchsvolle Route darstellt, welche auch Kenntnisse in der Felskletterei und somit auch eine entsprechend hochwertige Ausrüstung voraussetzt. Die alternativen Routen, welche von vielen Bergsteigern  genutzt werden beginnen ebenfalls auf der Schreckhornhütte, führen jedoch über wesentlich kompliziertere Wege zum Gipfel und sind auch in der offiziellen Skala wesentlich schwieriger klassifiziert. Auf der Schreckhornhütte, welche vom Schweizer Alpenverein ( SAC) betrieben wird, wird den Bergsteigern außerdem die Möglichkeit einer Unterkunft angeboten, sodass man seine Tour in aller Ruhe starten kann. Andere Möglichkeiten finden sich im malerischen Talort Grindelwald, welcher weitere Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen bietet. In Grindelwald hat man außerdem ein unvergleichliches Panorama auf die umliegenden Berge, welches mit anderen Alpenorten nicht verglichen werden kann, da es dort eher ruhig zugeht. Speziell im Talort Grindelwald findet man viele weitere Einrichtungen, welche Informationen zu den verschiedenen Zielen bereithalten, sodass man dort auch erste Kontakte für die Besteigung des Gross Schreckhorns findet. Auf die tatkräftige Unterstützung eines Bergführers sollte gerade bei einem Aufstieg zum Gipfel des Gross Schreckhorns nicht verzichtet werden, da die Touren höchste Anforderungen an seine Bezwinger stellt.