Grand Combin – Pointe de Grafeneire

Der etwas andere Berg

Das Grand Combin Massiv in den Walliser Alpen ist ein sehr bekannter Berg, mit mehreren Gipfeln über der magischen 4000er Marke. Er gehört mit seinem höchsten Gipfel, welcher Pointe de Grafeneire genannt wird und exakt 4314 m hoch ist zu den höchsten Bergen der Alpen. Zu finden ist der Grand Combin und somit auch der Pointe de Grafeneire in Wallis, einem südlichen Kanton der Schweiz. Besonders imposant ist die Ostseite des Berges, welche 1200 m tief abfällt und unvergleichbar mit anderen Bergen der Alpen ist. Um den Berg und das Bergmassiv des Grand Combin finden sich eine Vielzahl verschiedener Gletscher, welche alle mehrere Kilometer lang sind und ein eindrucksvolles Naturschauspiel zeigen. In der Talregion des Grand-Combin-Massivs findet sich außerdem ein Stausee, in dem die Gewässer der verschiedenen Gletscher zusammenlaufen. Das Bergmassiv um den Pointe de Grafeneire besteht größtenteils aus Gneis, einer speziellen Gesteinsart, welche für die Bildung von Spalten bekannt ist. Die Erstbesteigung fand im Jahr 1857 fern ab vom heutigen Normalweg statt.

Interessanter Normalweg mit vielen Stationen

Der Normalweg zum höchsten Gipfel beginnt heute in der französischen Ortschaft Cabane de Valsorey auf 3030 m Höhe und führt über die Gletscher und   man erreicht zuerst den Nebengipfel Grand Combin de la Tsessette auf 4135 m, von dort aus erreicht man den Gipfel, den Grand Combin Pointe de Grafeneire auf 4134 m Höhe. Vom Gipfel aus bietet sich ein unvergesslicher Blick über die schneebedeckten Alpen und das Wetterschauspiel am Himmel. Der Rückweg kann entweder über den Hinweg erfolgen, oder man wählt eine Alternative und besucht auf dem Rückweg den dritten Gipfel, den Grand Combin de Valsorey auf 4184 m Höhe. In der Region finden sich viele Hütten des schweizerischen Alpenvereins, welche man für seine Touren durch die Alpen nutzen kann. In dem Gebiet rund um den Grand Combin finden sich außerdem viele Bergführer, welche in vielen Sprachen verschiedene Touren zu den jeweiligen Gipfeln anbieten. Ein Aufstieg sollte in der Regel nicht in Eigenregie durchgeführt werden, da das Grand-Combin-Massiv durch seine massiven Gletscher einige Risiken birgt, welche nur von den Bergführern frühzeitig erkannt werden.