Gran Paradiso

Unberührte Natur im hohen Norden Italiens

Viele Bergsteiger und Wanderer schätzen die interessanten Gipfel der italienischen Alpen, welche interessante Möglichkeiten und wunderschöne Panoramen bieten. Der höchste Berg, welcher sich ausschließlich auf italienischem Staatsgebiet befindet ist der Gran Paradiso mit 4061 m Höhe und ist in den dortigen grajischen Alpen zu finden, welche sich im Nordwesten Italiens auftürmen. Um den Gran Paradiso herum wurde bereits in früher Zeit der Gran-Paradiso-Nationalpark gegründet, welcher den Alpensteinbock schützen sollte. Der Gran-Paradiso-Nationalpark ist außerdem der älteste Nationalpark Italiens und zweitälteste der Alpen. Der Gletscher des Gran Paradiso bietet ein sehr imposantes Bild, schränkt die Möglichkeiten des Aufstiegs jedoch nur selten ein. Die Erstbesteigung fand im Jahr 1860 statt und wurde vom einer englischen Seilschaft gemeistert. Über den Aufstieg zum Gran Paradiso wird gesagt, dass der Aufstieg bis auf die letzten 60 m gut durchzuführen ist. Doch dies macht auch seinen Reiz aus, denn erst zum Ende hin wird der Aufstieg durch die Form des Berges erschwert. Dennoch muss auf dem Weg zum Gipfel an einigen Stellen geklettert werden, sodass nur erfahrene Bergsteiger einen Aufstieg wagen sollten.

Hohe Ansprüche und unvergleichliche Eindrücke

Der Normalweg zum Gipfel des Gran Paradiso beginnt in der italienischen Ortschaft Rif. Vittorio Emanuele und führt über die Gletscher zum Gipfel hinauf. Auf dem Normalweg findet sich eine oft genutzte Hütte, welche auch viele Informationen zum Normalweg und alternativen Routen bereithält. Sie ist ähnlich wie eine Jugendherberge aufgebaut. Der Normalweg führt von da aus weiter über den Gletscher, wobei man allerdings darauf achten muss, dass man nicht in die tückischen Spalten gerät und auch alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände bereithält, welche auch für den Einsatz an einer Felswand nötig sind. Viele Bergsteiger wählen für den Aufstieg eine alternative Route, da am Gran Paradiso reger Verkehr herrscht, was daran liegt, dass sich viele Bergsteiger sich den Weg zum Gipfel zutrauen, am Ende jedoch vor den letzten und anstrengensten Metern kapitulieren. Doch auch wenn man den Gipfel nicht erreicht hat, so hat man beispielsweise die Möglichkeit einige der anderen Gipfel des Massivs zu Besteigen, um auch von dort eine unvergleichlich schöne Aussicht über die Dauphiné-Alpen zu bekommen.