Dufourspitze

Der höchste Berg der Schweiz

Die Dufourspitze ist ein oft abgebildeter Berg in der Schweiz, welcher mit seinen 4634 m Höhe den  höchsten Berg der Schweiz darstellt. Die Dufourspitze erhebt sich aus dem Monte-Rosa-Massiv in den Walliser Alpen und ist in bester Gesellschaft mit weiteren 4000ern zu finden. Die Form der Dufourspitze ist sehr interessant, denn sie erhebt sich auf Grund der Größe des Monte-Rosa-Massivs nicht so stark von ihrem Umfeld, wie es bei vielen anderen 4000ern der Fall ist. Viele Fotos erwecken den Eindruck, dass ein Aufstieg nicht allzu schwer sein kann, was daran liegt, dass nur wenige schwierige Passagen ersichtlich sind. Jedoch zeigen die Erfahrungen der Bergsteiger ein anderes Bild, denn durch die beiden großen Gletscher und die damit verbundenen Eismassen kann ein Aufstieg schnell unterbrochen oder erschwert werden. Die Erstbesteigung fand im Jahr 1855 statt und wurde von Charles Hudson geleitet. Hilfe erhielten sie schon damals durch erfahrene und ortskundige Bergführer, welche dank der ehemals hochwertigen Ausrüstung zu ihrem Ziel, dem Gipfel gelangten.

Normalweg mit bewegter Geschichte

Ausgangspunkt für den 1872 entdeckten Normalweg ist die Monte-Rosa-Hütte auf 2795 m Höhe. Diese Hütte ist vor allem im Sommer stark frequentiert, da ein Aufstieg in dieser Jahreszeit wesentlich einfacher ist, als beispielsweise im Winter. Von hier aus geht es dann in der Regel über den Normalweg, welcher über die Ostflanke zum Gipfel der Dufourspitze führt. Andere Routen werden nur selten benutzt, da der Berg nur wenige Möglichkeiten bietet in angemessener Zeit und mit angemessenem Aufwand den Gipfel zu erreichen. Vom Gipfel aus bietet sich den Bergsteigern ein eindrucksvolles Panorama über den schweizerischen Kanton Wallis und das unverwechselbar schöne Monte-Rosa-Massiv. An der Bergstation und auch in den Talorten rund um die Dufourspitze finden sich außerdem viele Stellen, an denen man sich viele Informationen zur Dufourspitze besorgen kann und auch weitere Informationen für eine etwaige Weiterrreise oder ähnliches erhält. Auch die Kontaktaufnahme zu einem erfahrenen Bergführer sollte nicht vernachlässigt werden, da dieser den Aufstieg sicher beherrscht und gerne entsprechende und unerlässliche Sicherheitshinweise gibt.