Dom

Malerischer Berg mit vielseitiger Geschichte

Viele Urlauber und Bergsteiger schätzen die Walliser Alpen im gleichnamigen Kanton Wallis, welcher im südlichen Teil des Alpenstaates liegt. In den Walliser Alpen finden sich viele 4000er der Alpen, welche jedes Jahr viele interessierte Bergsteiger anlocken. Der höchste Berg, welcher vollkommen auf schweizerischem Hoheitsgebiet steht ist der Dom, welcher an seinem Gipfel 4534 m hoch ist. Bennant wurde der Dom, nach dem Domherrn von Sion, weil man seine Verdienste für die Kirche und die Bevölkerung würdigen wollte. Seither trägt er diesen ungewöhnlichen Namen, welcher aber sowohl von den Einheimischen, als auch von den Bergsteigern als etwas ganz besonderes angesehen wird. Die Erstbesteigung erfolgte im September 1858 durch eine internationale Seilschaft, welche den Aufstieg über den Nordwestgrat wagte.

Vielfältige und schwierige Aufstiegsmöglichkeiten

Außerdem lässt sich die Besteigung auch mit Tourenski bewältigen, wobei der Aufstieg zum Gipfel des Doms mittels Tourenskiern als einer der schwersten in der ganzen Alpenregion gilt. Der heutige Normalweg zum Gipfel des Doms beginnt im Talort Randa auf 1407 m Höhe und führt über gesicherte Wege und Wanderrouten hoch zur Domhütte auf 2940 m Höhe. Von dort aus beginnt die eigentliche Expedition erst richtig, denn ab hier werden auch die Verhältnisse wesentlich schwerer als zuvor. Der Normalweg führt dann weiter über den Hohenberggletscher bis hin zu einem schmalen Festigrat, über welchen man letztendlich zum Gipfel des Doms gelangt. Da der Normalweg als schwieriger gilt, gibt es einige alternative Routen, welche über den Festigletscher führen. Der Aufstieg zum Gipfel erfolgt aber bei allen Routen ausschließlich über den schmalen und gefährlichen Festigrat, sodass der Aufstieg zum Gipfel als anspruchsvolle Tour gilt. Vom Gipfel bietet sich dann ein unvergessliches Panorama über die gesamten Walliser Alpen, bei klaren Wetter ist sogar eine Sichtweite von mehreren hundert Kilometern möglich. Im Talort oder auf den Hütten warten kompetente Bergführer auf die Bergsteiger, welche diese dann in geführten Touren sicher zum Gipfel leiten. Gerade beim Dom sollte auf einen erfahrenen Bergführer nicht verzichtet werden, da der Aufstieg bei vielen Bergsteigern als einfach gilt, dies jedoch auf Grund der schwierigen Bedingungen vor Ort nicht der Fall ist. Unterkünfte lassen sich in den umliegenden Talorten oder den jeweiligen Hütten finden, welche in der Regel ausreichend komfortabel und günstig sind.