Dent Blanche

Erlebnisurlaub mit kulturellen Einflüssen

Wer schon mal in den Alpen einen Urlaub verbracht hat, unabhängig davon, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Ski fahren, dem wird wahrscheinlich bekannt sein, dass vor allem in den Walliser Alpen die höchsten und schönsten Berge der gesamten Alpen zu finden sind. So auch der Dent Blanche, welcher am Gipfel exakt 4357 m hoch ist. Der Dent Blanche liegt etwa 10 km vom mondänen Skiort Zermatt entfernt, was ihn zu einem beliebten Ziel für Touristen, Wanderer und Bergsteiger macht. Über den Dent Blanche verläuft außerdem die Sprachgrenze zwischen dem deutsch- und dem französischsprachigem Teil der Schweiz, sodass mit einem Aufstieg auch die Erkundung der verschiedenen Orte verbunden werden kann . Die historische deutsche Bezeichnung für den Dent Blanche ist der Name Steinbockhorn, was auf der Tatsache beruht, dass auch heute noch einige Steinböcke und andere typische Tiere gesichtet werden können. Die Erstbesteigung wurde im Juli 1862 durch eine englische Seilschaft und zwei heimischen Bergführern gemeistert und galt zu der damaligen Zeit als bahnbrechender Erfolg, da die damalige Ausrüstung in keinem Fall mit der heutigen zu vergleichen ist.

Angenehmer Aufstieg und ein überwältigendes Panorama

Der heutige Normalweg zum Gipfel des Dent Blanche beginnt auf der Hütte Cabane de la Dent Blanche, welche vom Schweizer Alpenclub ( SAC) betrieben wird. Sie liegt auf 3507 m Höhe und bietet einen idealen Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Gipfel des Dent Blanche. Am besten ist der Aufstieg für Fortgeschrittene geeignet, denn auf der Route zum Gipfel finden sich einige Stellen, an denen ein wenig Erfahrung notwendig ist, um diese gefahrlos zu meistern. Die alternativen Routen über den Westgrat oder den Ostnordostgrat sind wesentlich schwieriger als der Normalweg, jedoch sind auf allen Routen Passagen zu finden, in denen die Felskletterei unumgänglich ist. Deshalb ist es wichtig, dass man seine Fähigkeiten nicht überschätzt und die dementsprechend passende Route auswählt. Sollte man sich nicht sicher sein, oder andere Fragen haben, so lohnt sich der Kontakt zu einem der erfahrenen Bergführer, welche gerne über die Routen und die damit verbundenen Aufwände informieren. Einen Aufstieg kann man außerdem gut mit einem Urlaub verbinden, da der nahe gelegene Ort Zermatt viele touristische Angebote und Möglichkeiten bereithält.