Nördlinger Hütte im Winter

Kurz nach Weihnachten ging es wieder los in die Berge. Diesmal ging es nach Seefeld um auf die Reither Spitze zu gehen. Leider war es uns aber dieses mal nicht möglich unser Ziel zu erreichen - dafür waren wir einfach zu spät dran und es lag auch auf der gewählten Route viel zu viel Schnee.

Gestartet sind wir in Reith bei Seefeld an der Kirche. Von dort aus sieht man auch schon die ersten Wegweiser. Von hier aus geht es erstmal sehr lange durch den Wald in schönen Serpetinen den Berg hinauf. Durch den sehr ausgetretenen Pfad sieht man auch im Winter den Weg immer perfekt. Im späteren Verlauf sollte sich das leider noch ändern.

Die erste Pause haben wir bei einem alten Haus gemacht, welches man auch auf Google Maps gut sehen kann. Vor dem Haus geht es eine Zeit lang relativ gerade vor sich hin. Ich vermute, dass dieses Haus allerdings auch im Sommer nicht mehr bewirtet wird. Weiter geht es dann in vielen kleinen Schritten durch den Schnee Richtung Nördlinger Hütte. Durch den vielen Schneefall in den vortagen war das gehen leider etwas beschwerlicher als angenommen. Daher haben wir beim Aufstieg Richtung Nördlinger Hütte schon feststellen müssen, dass das eigentliche Ziel - die Reither Spitze - an diesem Tag nicht mehr erreicht werden konnte.

Während wir von dem alten Haus weiter hoch stiegen, hat sich das Wetter leider immer mehr verändert. Anfangs hatten wir noch super Sonnenschein, was sich im Lauf des Tages leider immer mehr ändern sollte. Dadurch wurde es auch immer kälter. Umgefähr 100 Meter (Luftlinie) vor der Nördlinger Hütte mussten wir dann erkennen, dass es nicht mehr alzu viel Sinn macht noch weiter zu gehen. Der Weg war leider nicht mehr wirklich sichtbar und dadurch extrem beschwerlich geworden. Zwischenzeitlich haben wir für 10 Meter gute 2 Minuten gebraucht. Logischerweise war die Wanderung so auch extrem Kräfteraubend. Wir haben uns dann also - die Nördlinger Hütte schon in Sichtweite - entschieden umzukehren. Für diese Schneeverhältnisse waren wir an diesem Tag einfach zu schlecht ausgerüstet. Hier wären Schneeschuhe mehr als praktisch gewesen.

Die Tour wurde dann auf dem selben Weg wieder abgestiegen, wie aufgestiegen. Der Abstieg war deutlich angenehmer, da schon Spuren vorhanden waren. Mit Schneeschuhen wären wir sicherlich zumindest bis zur Nördlinger Hütte gelangt - so war das eine Tour ohne erreichtes Ziel. Lustig und schön wars trotzdem. Die 1100 Höhenmeter waren für die Wetter Verhältnisse dann doch schon einiges.

Ich werde die Reither Spitze sicher im Sommer oder eben mit Schneeschuhen angehen.


Daten

  • Länge : 11.2km
  • Höhenmeter Aufstieg : 1108m
  • Höhenmeter Abstieg : -1171m

Map



Höhenprofil

Der Weg im Schnee
Die Sonne kam am Vormittag raus
Die Sonne kam am Vormittag raus
Super Aussicht
Zwischenstopp bei einer alten Hütte
Fußstapfen im Schnee
Der Weg zur Nördlinger Hütte
Ausblick von der Nördlinger Hütte
Berge bei der Nördlinger Hütte
Berge bei der Nördlinger Hütte
Die Nördlinger Hütte - das verfehlte Ziel
Nördlinger Hütte im Winter
Die Sonne am Nachmittag