Klettern an den Ruchenköpfen

Am Samstag den 21.8. trafen wir uns um 8:00 am Parkplatz der Taubensteinbahn. Leider etwas zu früh wie sich herausstellte: Die Bahn fährt erst ab 9:00. Also mit der ersten Bahn um 9:00 raufgefahren. Die Bahn selber ist faszinierend - ich glaub ich bin noch nie mit einer so antiken Seilbahn gefahren.

Von der Bergstation aus geht man zum Taubenstein gute 20 Minuten - also eher eine Vormittagsbeschäftigung. Von dort aus gingen wir weiter Richtung Rotwand und Rotwandhaus (welches zur Zeit saniert und ausgebaut wird). Kurz noch einen Abstecher auf die Rotwand gemacht wo wir um 10:30 dann den Gipfel erreichten. Anschließend ging es sofort weiter Richtung Ruchenköpfe, dem eigentlichen Ziel des Tages. Die Ruchenköpfe sind ein bekannter Klettergipfel in Bayern, weswegen es auch nicht verwunderlich war, dass wir am Samstag dort nicht alleine waren.

Geklettert sind wir den Münchner Riß , eine III+. Da es für mich das erste mal klettern am Fels war, war ich darüber nicht wirklich traurig. Zum Anfang ist die Tour sicherlich eine gute Wahl. Am Anfang ging die Route sehr gemächlich nach oben, wurde aber im lauf der Zeit immer steiler. Manche Stellen (speziell das letzte Stück) waren dann doch schon etwas knackiger und meines Erachtens auch keine typische III mehr.

Am Gipfel angekommen habe ich gemerkt, dass ich eine Sache sicherlich nicht mehr machen werde: ohne Rucksack klettern. Ich hatte mir gedacht, dass wir sicherlich nicht alzu lange brauchen werden.. aber da hab ich mich getäuscht und hatte dann bereits vor dem Gipfel ziemlichen Durst.

Nach unten ging es dann erstmal durch abklettern. Nach guten 30 hm abklettern sind wir aber aufs Abseilen mit einem Abseilachter umgestiegen. Dabei war ich ziemlich erstaunt, wie gut das abseilen geht - ich hätte vermutet, dass man dafür deutlich mehr kraft einsetzen muss.

Der Abstieg ging dann über die normale Rotwand Tour, was sich am Schluss dann nochmal ziemlich zieht. Die letzte Seilbahn fährt allerdings bereits  um 16:00, von daher hatten wir keine große Wahl.

Generell kann man die Ruchenköpfe nur empfehlen. Neben dem Münchner Riß bietet die Ruchenköpfe auch noch jede menge andere Touren, die deutlich schwieriger sind.

Ruchenköpfe in der Sonne
Kletterer an den Ruchenköpfen
Abstieg der Ruchenköpfen
Ruchenköpfe im Nebel