Regencape

Wer auf Wanderungen unterwegs ist und gerade eine Bergtour macht, der sollte auf alle möglichen Wetterumschwünge vorbereitet sein. Selbst die beste Wanderbekleidung kann bei einem längeren Regenschauer nicht absolut trocken halten. Daher ist es sinnvoll, ein Regencape dabeizuhaben. Dies hat zwar durchaus Ähnlichkeit mit einem „Friesennerz“, ist aber damit nicht zu verwechseln. Doch nicht nur der Körper selbst sollte vor Wasser und Regen geschützt sein, sondern auch die Ausrüstung. Die meisten Rucksäcke sind zwar bei kurzen Regenschauern relativ wasserabweisend, aber auf längere Sicht meist nicht wasserdicht. Das wäre besonders schade für Wanderkarten, elektronische Geräte wie Mobiltelefone oder Kameras. So gilt es vor dem Kauf darauf zu achten, dass der Regenponcho auch entsprechend groß ist, um über den Rucksack zu passen. Sonst kann es passieren, das Regen zwischen Rucksack und Rücken läuft, was sehr unagenehm ist.

Das Regencape für den gesamten Körper

Für besonders große Rucksäcke oder Trekking-Rucksäcke werden spezielle Regencapes angeboten, die durch eine Ausbuchtung noch mehr Platz bieten und auch hier die Ausrüstung schützen. Die Form erinnert an einen Poncho. Wäre das Regencape zu eng, besteht die Möglichkeit, dass dadurch die eigene Bewegungsfähigkeit massiv eingeschränkt wird. Meist ist das Regencape im vorderen Bereich etwas kürzer geschnitten. Das ist wichtig bei Bergaufstiegen und verhindert ein Stolpern über den herunterhängenden Stoff. Auch wenn man die Nässe, vor allem an den Hosenbeinen und in den Schuhen nicht ganz verhindern kann, schützt ein Regencape trotz allem. Durch das geringe Gewicht lässt es sich im Rucksack platzsparend verstauen und kann bei Bedarf schnell herausgeholt werden.

Schutz vor Nässe für Mensch und Ausrüstung

Jedes Regencape verfügt über eine Kapuze, diese sollte man mit einer Kordel binden können, um den Kopf bei aufkommenden Regen und Wind ebenfalls zu schützen. Wird das Regencape zu weit gewählt, besteht die Möglichkeit, dass der Wind den Stoff verwirbeln kann und sich in Ästen und Gebirgsspalten verheddert. Für die Dämmerung sind Reflektor-Streifen eine sehr gute Sache. So ist man schon von Weitem hin sehr gut sichtbar. Dies ist ein weiterer Sicherheitsaspekt.

Grundsätzlich ist ein Regencape in jeder Farbe erhältlich. Die Standardfarben allerdings sind überwiegend grün oder braun. So ist man schon von Weitem hin sehr gut sichtbar. Entscheidet man sich für ein Regencape von sehr hoher Qualität, findet man verschweißte Nähte und eine atmungsaktive Oberfläche vor. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man darunter zu schwitzen beginnt. Das Material ist meist eine Mischung aus Nylon oder auch Polyethylen, was sich im Bereich Outdoor und Wandern als sehr gut erwiesen hat.