Faszination Nordic Walking

Nordic Walking hat nicht unbedingt etwas mit Leistungssport zu tun, sondern dient eher der eigenen Gesundheit. So ist dies eine sehr gute Möglichkeit, die Natur zu genießen. Positiv ist, dass man Nordic Walking in jedem Alter betreiben kann. Doch trotz des modernen Namens kann man dies einfach mit „Wandern mit Stöcken“ beschreiben. Die gesamte Technik kann man sehr leicht erkennen, doch sollte man sich auch einige Grundregeln zu Herzen nehmen. Am einfachsten ist es, wenn man sich einer Nordic Walking Gruppe in der Nähe anschließt. In der Gruppe macht Nordic Walking viel mehr Spaß und man erlernt auch die Techniken unter professioneller Anleitung. Schließlich soll Nordic Walking auch effektiv sein und dem Körper gut tun.

Nordic Walking setzt einen neuen Trend

Nordic Walking gehört mittlerweile zu den Trendsportarten. Da dieser Sport mit Stöcken betrieben wird, wird neben dem Laufen auch der gesamte Oberkörper trainiert. Die Bewegungen sind ganzheitlich anzusehen, denn es werden fast alle Muskelgruppen gleichermaßen beansprucht. Für Nordic Walking sind leicht hügelige Gebiete mit unterschiedlicher Beanspruchung optimal. Die Stöcke werden unterstützend bei kleineren Auf- und Abstiegen eingesetzt. Hierdurch werden die Fuß- und Kniegelenke sowie die Wirbelsäule nicht so stark belastet. Aufkommende Belastung wird auf die gesamte Körperregion verteilt. Spannungen können hierbei gelöst werden, die Fitness und die Kondition werden unweigerlich aufgebaut. Nordic Walking wirkt sich außerdem positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Denn durch das schnellere Gehen verbraucht der Körper mehr Sauerstoff, gleichzeitig empfindet man die Bewegung allerdings nicht als anstrengend. Auch im Bereich der Gewichtsreduzierung bietet Nordic Walking ein optimales Training. Wer bereits Vorerkrankungen an Gelenken und der Wirbelsäule hat, braucht auf Nordic Walking nicht zu verzichten. Denn diese schonende Art schadet bei richtigem Training keineswegs. Auch für die ältere Generation kann sich an Nordic Walking beteiligen, so ist dies vorbeugend gegen Muskelschwund oder Osteoporose.

Die richtige Ausrüstung beim Nordic Walking

Neben den bequemen und leichten Laufschuhen, die mit einem entsprechendem Dämpfungssystem versehen sein sollten, sollte auch an  eine bequeme Bekleidung gedacht werden. Wie bei allen Outdoor-Sportarten sollte man auch hier an die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse denken. Daher sollte die Bekleidung Wasser abweisend sein. Auch Reflektorstreifen geben gerade bei Dämmerung eine gewisse Sicherheit. Außerdem wird noch ein passender Nordic Walking Stock benötigt. Sehr gut haben sich Stöcke aus Glasfaser oder Carbon erwiesen, Aluminium ist zwar auch leicht, doch die Vibrationen werden nicht so leicht gedämpft. Auch die richtige Länge der Stöcke ist entscheidend. Diese kann man recht leicht berechnen. Man nimmt seine entsprechende Körpergröße und multipliziert dies mit einem Wert von 0,66. Es ist auf einen Winkel von 90 Grad zu achten, den Oberarm und Unterarm im Stehen bilden sollen.

Erfahrene Walker behelfen sich zusätzlich noch einiger Gerätschaften, die nicht unbedingt notwendig sind, aber in puncto Leistungsfähigkeit wichtige Erkenntnisse beim Nordic Walking liefern. So bewaffnen sich einige mit Pulsuhren oder Schrittzählern, um Trainingsfortschritte aufzuzeichnen oder aber den Kalorienverbrauch zu ermitteln. Die kleinen Geräte lassen sich meist leicht am Körper verstauen. Bei längeren Nordic Walking Touren kann man auch ein Mini-Navigationssystem nutzen, das den Sportler oder die gesamte Gruppe wieder sicher an den Ausgangspunkt zurückbringt.