Klettertape

Man sieht es sehr oft an den Kletterwänden und auch an den Naturfelsen. Viele Kletterer haben sich die Finger getapt. Eine mehr, die anderen eher weniger. Doch welchen Grund könnte dies haben? Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, warum man ein Kletter tape auch wirklich einsetzt. Um einen schützt der Kletterer vielleicht vorhandene Verletzungen, die etwa durch einen Sturz entstanden sind. Gerade die Fingerspitzen sind sehr anfällig, besonders dann, wenn man in enge Felsspalten greifen muss, um Halt zu bekommen. So kann man mit dem Klettertape verhindern, dass Schmutz in die Wunden eindringt. Auch kann man hiermit Gelenke bandagieren und ihnen zusätzlichen halt bieten.

Das Kletter tape an Händen, Füssen, Knie oder Ellbogen

Gerade die Hände werden beim Klettern ziemlich beansprucht und sorgen bei übermäßiger Kraftanstrengung für Probleme. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Zehen in den meist engen Kletterschuhen. Doch oft muss auch keine Verletzung oder dergleichen vorliegen. Darf an den Kletterwänden kein Hilfsmittel wie Magnesia verwendet werden, sorgt das Klettertape für den entsprechenden Halt und man rutscht nicht ab. Das Klettertape gibt es in den unterschiedlichen Formen und Farben. Meist wird das weiße Klettertape genutzt, das eine Breite von knapp 1 cm hat. Das Material ist stabil und rutscht nicht.

Ein Kletter tape ist nicht immer sinnvoll – kann aber unterstützen

Leider wird immer häufiger zu Klettertape gegriffen, dies dient der Prophylaxe, ist aber nicht immer sinnvoll, da die Gelenke dadurch übermäßig geschont werden und sich nicht weiterentwickeln können, was die Belastbarkeit und Beweglichkeit betrifft. Es kann sich an den empfindlichen Stellen auch keine Hornhaut bilden, die manchmal recht nützlich sein kann. Irgendwann wird man bei regelmäßigem Gebrauch ohne Klettertape gar nicht mehr auskommen. Doch will man nur unterstützend eingreifen, ist das Klettertape durchaus sinnvoll und sollte zur Ausrüstung dazugehören.