Felshaken

Felshaken dienen als Fixpunkte und als Zwischensicherungen oder aber auch für den Standplatzbau beim Felsklettern. Der Felshaken besteht aus einem Korpus aus Metall, der im Felsen verankert wird, sowie aus einer Öse, die aus dem Felsen herausschaut. Diese Öse kann für die Sicherung genutzt werden, dient aber auch zur Fortbewegung, vor allem beim technischen Klettersport. Man kann hier seinen Karabinerhaken einklinken und ist vor einem Fall geschützt. Natürlich sollte der Felshaken auch fachmännisch montiert worden sein.

Die unterschiedlichen Felshaken im Überblick

Grundsätzlich muss man zwischen drei unterschiedliche Felshaken Modelle unterscheiden. Der Klassiker unter den Felshaken wird mit einem Hammer in den Felsen geschlagen. Da dies doch recht mühsam ist, wurde dieser Normalhaken mittlerweile von den Keilen abgelöst.

Wesentlich beliebter ist mittlerweile der Bohrhaken, für den mit einer Bohrmaschine ein entsprechendes Loch zur Verankerung in den Felsen gebohrt wird. Hier wird ein Gewindeanker, der ähnlich wie ein Dübel funktioniert, gesetzt, in dem man den Bohrhaken fest hineinschrauben kann. Schon ist ein dauerhafter Felshaken entstanden.

Auch die dritte Form der Felshaken hat inzwischen zahlreiche Anhänger gefunden. Man spricht hier von sogenannten Klebehacken. Auch diese werden in entsprechenden Bohrlöchern verankert. Nur in diesen Fall bei der Verankerung mit einem speziellen Industriekleber nachgeholfen.

Schadhafte Felshaken müssen ausgetauscht werden

Die klassischen Haken, sowie die Bohrhaken sind anfällig für Korrosion und können mit der Zeit schadhaft werden. Bei den Klebehaken wird nicht rostender Stahl verwendet, wodurch diese Felshaken belastbarer sind und die Lebensdauer wesentlich höher ist.