Crashpad
Ein Crashpad wird vornehmlich für die Absicherung beim Klettern verwendet. Genauer gesagt dient das Crashpad als Unterlage an Kletterwänden, um bei einem Fall aus geringer Höhe für einen deutlich sanfteren Aufprall zu sorgen. Das Crashpad besteht im Allgemeinen aus weichem und härterem Schaumstoff, der in mehreren Schichten als Matte aufgebaut ist. Das Crashpad ist im Aufbau einer Weichturnmatte sehr ähnlich, wie man sie in den meisten Sporthallen findet. Die Crashpads gibt es in verschiedenen Größen und Härtegraden. Im Gegensatz zu den Matten in einer Turnhalle ist das Crashpad an den Kletterwänden deutlich kleiner und, um einen einfacheren Transport zu ermöglichen, in der Regel faltbar.
Die Mattendicke entscheidet über die Sicherheit
Die Matten sind meist mit einer Tragevorrichtung versehen, um sie nach dem Transport mit dem Auto an den Ort des Geschehens, also der Kletterwand, tragen zu können. Das Gewicht des Crashpad kann bis zu 12kg reichen, je nach dem, welchen Durchmesser die Matte haben soll. Die unterschiedliche Dicke der verschiedenen Bouldermatten sorgt für eine hervorragende Varianz bei der Auswahl derselben. Je nach gewünschter Kletterhöhe macht es Sinn, eine mehr oder weniger dicke Matte zu wählen.
Auch ein komfortabler Transport ist möglich
Der Transport des Crashpad ist durch die Entwickler mittlerweile sehr gut gelöst worden. Je nach Modell existieren beispielsweise spezielle Haltevorrichtungen, um das Crashpad an einem Dachgepäckträger zu befestigen. Einzelne Modelle können auch aufgerollt werden und lassen sich dadurch ganz bequem auf dem Rücksitz deponieren. Durch die materielle Beschaffenheit nutzen viele Kletterfreunde das Crashpad auch als Outdoor-Unterlage, um ein bequemes Lager für die Nacht zu haben.
