Abseilachter

Hat man sich dem Klettersport verschrieben, dann ist einem der Abseilachter nicht unbekannt, gehört dieser doch zwingend zur Kletterausrüstung dazu. Der Abseilachter ist ein Sicherungsgerät, der das Abseilen erleichtert. Das Aussehen erinnert an eine 8, daher auch der Name. Sehr gebräuchlich ist dieser in einer Größe von rund 20 cm. Es gibt allerdings auch kleinere Modelle. Das Material ist recht leicht. Die Hersteller verwenden hierfür meist Aluminiumguss, das als recht widerstandsfähig gilt. Die hergestellten Achter werden vor dem Verkauf umfassend getestet und mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet. Man sollte auf seine eigene Sicherheit achten und nicht auf Billigprodukte zurückgreifen - dies kann lebensgefährlich sein.

Der Einsatz der Abseilachter ist vielfältig

Verschiedene Sonderformen sorgen für die Verwendung in sämtlichen Einsatzbereichen. Daher findet man die Abseilachter nicht nur im Klettersport, sondern auch bei der Bergrettung oder bei der Feuerwehr. Die Handhabung ist recht einfach. Man muss das entsprechende Kletterseil durch die große Öse führen und um den Abseilachter führen. Nur so ist es möglich, bei einem Absturz auch entsprechend zu bremsen. Die kleinere Öse des Abseilachter ist mit einem handelsüblichen Kletter Karabiner (Schraubkarabiner) direkt am Klettergurt des Kletterers verbunden. Das Abseilen mit dem Abseilachter ist inzwischen die gängigste Methode und hat die etwas umständlicheren Methoden abgelöst.

Die richtige Handhabung ist entscheidend

Die Unterschiede machen sich bei den verschiedenen Einsatzbereichen bemerkbar. So ist eine unterschiedliche Lege- und Einfädeltechnik von Nöten. Es kommt darauf an, ob der Abseilachter beispielsweise beim Vorstieg oder aber beim Nachstieg eingesetzt wird. Hierfür sind Kenntnisse in der Knotentechnik eine wichtige Voraussetzung. Hier werden leider, gerade von Anfängern im Klettersport, viele Fehler gemacht. Daher sollte man sich vor dem Einsatz des Abseilachter mit den unterschiedlichen Anwendungsformen vertraut machen.