Wandern bei Gewitter
Vor kurzem wurden in Südtirol ein Bergsteiger und seine Freundin von einem Blitz getötet. Normalerweise ist die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden, geringer als im Lotto zu gewinnen. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt um ein Vielfaches, wenn man sich nicht richtig verhält. Vor hundert Jahren waren es noch über 100 mal so viele Leute, die vom Blitz getroffen wurden. Durch Blitzableiter und Autos hat sich dieser Wert drastisch reduziert. Das Problem bei dem Pärchen war, dass sie trotz schlechten Wetters gewandert sind. Das Problem beim Wandern in einem vegetationsarmen Gebiet ist, dass man über eine große Fläche selbst der höchste Punkt ist. Blitze schlagen meistens in den höchsten Punkt ein und somit ist es extrem gefährlich, während Gewitter Wandern zu gehen.
Natürlich gibt es beim Wandern bei schlechtem Wetter auch noch viele andere Dinge, welche man beachten muss. So spielt das Wander-Schuhwerk eine große Rolle, da man bei nassem Untergrund noch leichter abrutschen kann. Auch sollte man sich in einem der zahlreichen Online Outdoor Shops ein Regencape und wasserfeste Kleidung besorgen. Zwar sind diese nicht in erster Linie für die Sicherheit wichtig, aber sie sind natürlich trotzdem sehr sinnvoll. Trotz guter Ausrüstung sollte man bei Gewitter lieber im Haus bleiben und bei Regen auf jeden Fall nur die Routen gehen, welche man sehr gut kennt. Natürlich sollte man auch keine anspruchsvollen Routen gehen oder versuchen seine Grenzen auszureizen.
Gerade Klettersteige sind bei Gewitter sehr gefährlich und sollten gemieden werden. Durch die Verbindung zu dem Stahlseil, welches wie ein Blitzableiter wirkt, besteht hier höchste Lebensgefahr. Wie ist das bei euch, seid ihr schonmal in ein Gewitter in den Bergen gekommen?

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